Vision für eine
Generation, die den Fluch zerbricht
Liebe Geschwister
in Deutschland,
im
Sommer des Jahres 2003 hat der Herr begonnen, mir eine Last für Deutschland
auf mein Herz zu legen. Er sagte, es sei die Zeit gekommen, in der
Deutschland die Scham über die Vergangenheit hinter sich lässt und in seine
Bestimmung kommt. Deutschland hat die Last dieser Scham nun lange genug
allein getragen. Was Deutschland getan hat, haben die anderen Nationen zu
einem bestimmten Grad zumindest durch das Pfand ihres Schweigens gebilligt.
Satan hatte nicht allein das Ziel, die Juden zu zerstören, sondern genauso
auch Deutschland.
In der
Vergangenheit hat sich die Zusammenarbeit der Gemeinden in unseren Ländern
vor allem auf Buße und Vergebung in Bezug auf den Holocaust konzentriert.
Jetzt ist die Zeit, in der der Geist des Herrn das deutsche Volk ruft,
aufzustehen und sich an die Seite Israels zu stellen, nicht aus Schuld oder
Scham über die Vergangenheit, sondern damit Gott seinen ewigen Plan in
Existenz bringen und seine Herrlichkeit offenbaren kann. Denn wer Buße tut
und dabei nur die Vergangenheit im Sinn hat, tut es um sein eigenes Gewissen
zu reinigen. Aber wer wirklich Buße tut - wer „umkehrt“, wie es das
Hebräische sagt – schlägt eine neue Richtung ein, um wirkliche Heilung und
Wiederherstellung zu bringen und so das Reich Gottes voranzutreiben.
Im vergangenen
Jahr habe ich gespürt, wie der Heilige Geist anfängt, die Fackel der
Leidenschaft für die Juden von der Generation der deutschen Väter und Mütter
an die Kinder weiterzugeben – die dritte und vierte Generation nach dem
Holocaust. Wenn es heißt, dass Gott die Sünden der Väter bis ins vierte
Glied heimsucht, steht das Kommen der vierten Generation für die Zeit, in
der Gott die harte Hand seines Gerichts zurückzieht. Obwohl Gott die Sünde
nicht mehr heimsucht, ist es dennoch die Aufgabe der vierten Generation, aus
dem herauszukommen, was auf den früheren Generationen lag. Dieses
„Herauskommen“ kann nicht bedeuten, die Vergangenheit einfach abzuschütteln,
denn dann wäre die Demütigung unter die Vergangenheit ohne Auswirkung und
die Tür wäre weiter geöffnet, dass die Vergangenheit sich wiederholen
könnte. Das eigentliche Wesen von „Herauskommen“ ist eine Entscheidung,
deren Ziel es nicht ist, uns besser zu fühlen, sondern es ist ein Ausdruck
der Agape Liebe, die sich danach sehnt, das wiederherzustellen, was
der Andere auf Grund der Sünde verloren hat.
Das Leben der
deutschen und der israelischen Nation ist für immer verbunden. Die beiden
Nationen haben eine wichtige Rolle für die Bestimmung der jeweils anderen.
Jetzt haben die jungen Christen in Deutschland die Möglichkeit, vielleicht
das erste Mal als gesamte Generation, nicht aus Schuld oder Scham dem
jüdischen Volk die Hand zu reichen. So können sie ihre Nation aus dem bis
heute andauernden Fluch des Holocaust herausführen.
Darüber hinaus bin ich überzeugt und habe auch schon mit
meinen eigenen Augen gesehen, dass Gott in den Jugendlichen in
Deutschland eine Quelle von Tränen öffnet, die darauf wartet, Fürbitte
für die Errettung Israels freizusetzen... Tränen, die den Schleier von den
Augen Israels wegwaschen werden.
Noch nie zuvor
war der Hunger der Israelis so akut, oder unsere Situation so verzweifelt.
Noch nie zuvor gab es in Israel eine Generation, die vom Heiligen Geist und
den natürlichen Umständen so darauf vorbereitet war, den Sohn Davids
aufzunehmen und das Licht für die Nationen zu sein, als das wir geschaffen
wurden. Aber wir dürfen unsere Augen nicht davor verschließen oder
verharmlosen, dass der Feind vor nichts zurückschreckt, um sie davon
abzuhalten, zu rufen „Gesegnet ist der da kommt im Namen des Herrn“ und so
seine Wiederkunft vorzubereiten.
Ein
Ruf soll in das Vaterland ausgehen, um eine Gebetsbewegung unter deutschen
Jugendlichen zu erwecken, die sich hingibt, damit die geistliche Blindheit
von den Augen der jüdischen Jugendlichen weggenommen wird und sie die
Herrlichkeit Gottes im Angesicht von Jeshua sehen.
Der Herr segne Euch von Zion
Im Dienst für Euch...
zur Ehre seines Namens,
Arni Klein
Emmaus
Way, Israel, im Juli 2007
ewgermany@emmausway.org
www.emmausway.org