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Die Geschichte von Emmaus Way ist absolut einzigartig. Sie ist eine Erfahrung, die in keine unserer vorgefertigten Schubladen und Denkmuster passt, sondern sie beschreibt vielmehr das souveräne Eingreifen Gottes. Sie folgt keinem Muster, das man erwarten würde, damit ein Dienst überhaupt gegründet und aufgebaut werden kann. Es ist ein Leben in einer radikalen Pioniersituation, und einzig und allein Gott ist in der Lage, diese Aufgabe zu bewältigen. Alles begann mit einer einzelnen Spende – ihre Höhe unterstreicht, ganz abgesehen von den finanziellen Ressourcen, die sie darstellt, die Bedeutung des Dienstes in den Plänen Gottes für diese Zeit. Wir hoffen, mit diesem Bericht ein deutliches Zeugnis abzulegen, damit auch künftige Investoren in dieses Werk sicher sein können, dass sie ihren Anteil in eine Vision säen, die direkt aus dem Herzen Gottes geboren ist und die ihren festen Platz dort hat. Wir hoffen, dass Sie aus den folgenden Zeilen genau wie wir schließen werden...
Sät weit... sät gut...
Zusammenfassung und Überblick
Biblische Grundlagen: Die Errettung Israels ist ein wichtiger Schlüssel im Heilsplan Gottes für diese Welt (Römer 11,11.12.15). Israel ist ein Kanal für Segen oder Fluch für ganze Nationen und Einzelne (1.Mose 12,3; Römer 15,8). Die Wiederkunft des Herrn ist untrennbar mit dem geistlichen Erwachen Israels verbunden (Lukas 13,35).
Daraus folgende Tatsachen: Israel ist das meist umkämpfte Land der Erde. Der Herr sucht nach einer Generation von Israelis, die ihn anbeten. Diese Generation wird vom Reich der Finsternis sehr gefürchtet. Satan ist bereit, alles zu tun, um die Jugend in Israel zu zerstören.
Schlussfolgerung: Die Jugend in Israel ist eine gefährdete Generation... vielleicht mehr noch als jede andere.
Endziel: Wir haben eine doppelte Berufung: das Herz Gottes zu berühren und ihm zu dienen, und die verlorene Jugend in Israel zu erreichen.
Geistliche Perspektive: Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut gerichtet. Der entscheidende Punkt besteht nicht darin, die Menschen durch gute Argumente zu überzeugen. Es geht vielmehr darum, die geistlichen Mächte zu vertreiben, die ihnen die Augen verblendet haben (2.Korinther 4,4), damit die Worte ihre Herzen erreichen können. Unser Augenmerk muss darauf gerichtet sein, uns mit dem Herrn zu befassen, und er wird sich mit dem Feind befassen. Die Geister, die uns lokal in Israel beschäftigen, haben Auswirkungen auf die ganze Welt. Es sind dieselben Mächte, die unseren Herrn gekreuzigt haben. Jaffa/Tel Aviv ist das Tor zu Jerusalem, das Kommunikationszentrum Israels und einer der Hauptorte, an dem sich junge Suchende versammeln. Die dämonische Präsenz über der Stadt geht schon bis auf die Kanaaniter zurück.
Strategie: Wir wollen den Leib des Herrn in Israel und in den Nationen zusammenrufen, um Gott in Tel Aviv anzubeten, damit seine Gegenwart sich hier dauerhaft niederlässt. So wird letzten Endes seine Herrlichkeit die Finsternis zerschlagen und die Gefangenen befreien.
Ursprüngliches Konzept und Auswanderung nach Israel Emmaus Way wurde offiziell im Jahr 1990 gegründet, als wir (Arni und Yonit Klein) uns auf unsere Auswanderung nach Israel vorbereiteten. Der Same dafür war aber bereits im Jahr 1986 gepflanzt worden, als der Heilige Geist mir (Arni) das folgende Wort gab: „Ich habe dich zur Anbetung und Evangelisation berufen, nicht zur Verwaltung und Organisation einer Gemeinde. Anbetung ist stets die Reaktion auf die Gegenwart Gottes und Evangelisation ist die natürliche Auswirkung eines Lebens der Anbetung.“ Als wir im Juli 1992 zusammen mit unserem Sohn und unserer Tochter, die beide in ihren Teenager Jahren waren, von New York nach Israel auswanderten, sandte uns unser Pastor, David Wilkerson, mit einem prophetischen Wort aus, dass wir berufen seien, die jungen Menschen auf der Straße durch Musik und Theater zu erreichen. Zusätzlich hatten wir bereits eine Last dafür empfangen, andere Menschen mit der Vision anzustecken, dem Herrn um seiner selbst willen zu dienen. Damit meinen wir, dass unsere Gemeinschaft mit Gott nicht ausschliesslich auf unsere Nöte und unseren Mangel gegründet sein sollte, ganz gleichgültig, ob unsere Bitten nun persönlicher Natur sind oder ob es um die Rettung der Welt geht. Wir verliessen die USA im Glauben und mit einer Vision in unseren Herzen. Wir wussten nicht, wie wir die Anliegen ausdrücken würden, die Gott auf unser Herz gelegt hatte, noch wo unsere Unterstützung herkommen sollte, aber wir wussten, dass wir berufen und zu einem bestimmten Ziel ausgesandt waren.
Grundlage der Vision Im Herbst des Jahres 1993 wurde während eines evangelistischen Einsatzes am Strand von Tel Aviv sehr deutlich, dass die Herzen der Menschen zwar offen waren, aber dass ihr Verstand wie verschlossen schien. Der Geist sprach zu mir, dass der Fürst dieser Welt ihren Sinn durch eine dämonische Decke wie durch Rauch verblendet hat. Damit die Suchenden überhaupt in der Lage sein würden, die Botschaft des Evangeliums aufzunehmen und zu empfangen, musste zunächst die geistliche Atmosphäre über der Stadt verändert werden. Einige Monate später entwickelten wir zusammen mit einem anderen Ehepaar das Pantomimestück, „Der Suchende“, das wir auch gemeinsam aufführten, und womit wir die Herzen der Menschen erreichen wollten. Es spiegelte die Art von Reise wider, auf der Yonit und ich uns in den 60‘er und 70‘er Jahren auf unserer Suche nach Wahrheit befunden hatten. Die Menschen sollten zunächst ihre Not erkennen, und erst dann sollte ihnen die Antwort geliefert werden.
Wir benötigten etwa fünf Monate Vorbereitungszeit. Dazu gehörte auch die Tatsache, dass wir die Unterstützung der wichtigsten Gemeindeleiter der Gegend gewinnen mussten und regelmäßige Gebets/Trainingstreffen abhielten. Die Aufführung beinhaltete 20 Minuten selbst geschriebener Lieder, gefolgt von einem Pantomimestück, das von Gläubigen aus den örtlichen Gemeinden aufgeführt wurde. Wir führten das gesamte Programm an drei Abenden im Stadtzentrum von Tel Aviv als Open-Air-Veranstaltung auf. Jeden Abend sahen sich etwa 300 Menschen das 45-minütige Programm an, und Abend für Abend folgten knapp einhundert von ihnen der Einladung in ein messianisches Kaffeehaus in der Nähe.
In der Folge dieser Veranstaltungen entstand ein Album mit hebräischen Liedern, die den Suchenden in ihrer Not helfen sollten, das ich (Arni) in Zusammenarbeit mit einem gläubigen israelischen Freund geschrieben habe. Das Album wurde 1995 fertiggestellt, aber der Herr sprach sehr deutlich zu uns, dass es noch nicht die Zeit sei, damit auf die Straße zu gehen. Wir hatten zunächst noch weitere Vorarbeit im geistlichen Raum zu leisten, ehe die Aufnahmen wirklich effektiv eingesetzt werden konnten. Er sagte: „Legt sie zur Seite und dient zunächst einfach nur mir. Wenn meine Gegenwart kommt, wird die Dunkelheit verschwinden, und die Blinden und Tauben werden sehen und hören können.“
Die Vision erweitert sich und wird tiefer Im Winter des Jahres 1997 lenkte der Herr unsere Aufmerksamkeit auf verschiedene Bibelstellen, die sich mit der Region um Jaffa/Tel Aviv befassten: Josua 19,40; Richter 1,34; Richter 18 und Richter 12,30. Diese Gegend weist heute die größte Bevölkerungsdichte in ganz Israel auf. Am Scheidepunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft stellt sie das Herzstück des modernen, weltlichen Staates dar und spielt eine zentrale Rolle bei der Vorbereitung der Wiederkunft des Herrn. Tel Aviv ist eine Stadt, die niemals schläft. Ihre Straßen sind Tag und Nacht von jungen Israelis bevölkert, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind. Ihr Hunger und ihre Verzweiflung erinnern an die Gegenkultur und Revolte der 60‘er und 70‘er Jahre im Westen, die viele in das Reich Gottes gebracht hat.
Jaffa/Tel Aviv ist der einzige Teil des Erbes, das Gott den zwölf Stämmen ausgeteilt hatte, das im alten Israel niemals besiegt oder eingenommen wurde. Die Amoriter überwanden den Stamm Dan (dem das Land zugeteilt worden war) und verhinderten so, dass sie ihren Platz neben ihren Brüdern einnehmen konnten. In der Folge wurde ihre geistliche Gabe als Richter (vgl. 1.Mose 49,16) in der Nation nicht freigesetzt. Statt dessen behielt der Geist der Amoriter, dessen Name von der hebräischen Wurzel für das Wort „Sprecher“ abgeleitet wird, die Oberhand und Kontrolle. Wir glauben sogar, dass das bis heute so geblieben ist. (Dieses Thema haben wir ausführlicher in unserem Traktat „Anbetung, Kampfführung, Israel und geistliche Autorität“ behandelt.)
Tel Aviv ist das Kommunikationszentrum Israels; seine Salbung für Proklamation, die von Gott dazu gedacht war, Leben auszusprechen, war statt dessen in der Hand des Feindes zu einem Werkzeug geworden, das Streit und Spaltung verbreitet hat, und das die Suchenden in Blindheit und Verwirrung gefangen hält. Der Herr sagte, dass wir das Erbe Dans neu einnehmen müssen, damit die Suchenden von dem Einfluss des Geistes der Amoriter befreit werden können. Die Strategie, die der Herr uns offenbarte, um „das Erbe Dans einzunehmen“, bestand darin, ihm einen Ort zu bereiten, an dem 24 Stunden am Tag ununterbrochene Anbetung zu ihm aufsteigt, die unseren Blick auf ihn, statt auf die Finsternis richtet. Sobald sich seine Gegenwart über der Stadt lagert, muss die Finsternis weichen und die Menschen werden in der Lage sein, die Wahrheit zu erkennen.
Die Vision wird bestätigt Im Frühjahr des Jahres 1997 erhielten wir mehrere Bestätigungen der Vision, ein Anbetungszentrum aufzubauen. Eine von ihnen bestand in einer Vision, die ein Bruder mit einem anerkannten prophetischen Dienst, Bob Jones, empfing. Er sah uns (wir waren uns noch nie zuvor begegnet) und ihm wurde gesagt, dass wir Freunde des Herrn waren und Weisheit und einen Teil des Ganzen besaßen. Dieser Teil betraf das Erbe Dans und beständige Anbetung. Im September desselben Jahres erhielten wir eine Spende von einem Ehepaar, das wir noch aus New York kannten, die ausreichte, um das Anbetungszentrum einzurichten.
Der erwählte Ort GottesUrsprünglich hatten wir nach einem ruhigen Ort auf dem Land Ausschau gehalten. Unsere Vision war es, ein Tabernakel als Ort der Anbetung einzurichten, so wie Zimmer für 24 Gäste und Wohnraum für unsere Familie und die notwendigen Mitarbeiter zur Versorgung des Zentrums zur Verfügung zu haben. Nachdem wir sechs Monate lang in mehr als dreißig „moschavim“ (das sind Gemeinschaftssiedlungen, die auf Land gebaut sind, das die Siedler gemeinsam von der Regierung gepachtet haben) nach etwas Passendem gesucht hatten, erfuhren wir von einem Gesetz, durch das wir höchstwahrscheinlich allen Grundbesitz verlieren würden, auf dem wir einen öffentlichen Dienst aufbauen würden, der sich am Glauben des Neuen Testamentes orientiert. Innerhalb der darauf folgenden Woche entdeckten einige Partner unseres Dienstes ein 4650 m² großes Gebäude, das zum Verkauf stand. Es war das ehemalige Hauptquartier der israelischen Gewerkschaft Histadrut. Der Herr sprach erneut zu dem Ehepaar, das die erste Spende gegeben hatte. Er sagte: „Wenn ihr es nicht tut, wird es ein anderer tun; was immer ihr tut, tut es für die Ewigkeit.“ Also kauften sie das Gebäude zusammen mit einem kleineren, 2-stöckigen Nebengebäude und einem dazugehörigen Parkplatz.
Geschichtliche und geistliche Bedeutung Im 50. Jahr der Staatsgründung Israels, dem Jubeljahr, ging das Gebäude, in dem die erste Regierung gebildet wurde, an die messianischen Gläubigen über. Ehe Israel als offiziell als Staat gegründet wurde, war die Histadrut das, was einer Regierung am nächsten kam. Sie bestand aus Vertretern aller Städte, Dörfer und „kibbutzim“ (landwirtschaftliche Kommunen nach sozialistischen Vorbild). Nach 1948 ging aus ihr die Arbeiterpartei hervor. Rein „zufällig“ war der Raum im obersten Stockwerk, in dem sich heute das Tabernakel befindet, ihr Hauptbesprechungsraum. Wir glauben, dass es von größter Bedeutung ist, dass sich der Leib des Messias neu erhebt, um von seiner geistlichen Position aus zu herrschen und zu regieren. Dieses Gebäude war eine Höhe, von der Regierungsgewalt ausging und wo viele Entscheidungen getroffen wurden, die auch die übrige Nation betrafen. Als Botschafter des Königs sind wir die einzigen mit der entsprechenden Autorität, die das Licht in die Werke der Finsternis hineintragen können. Wir wissen aus der Schrift, dass ein Land unter einen Fluch kommen kann. Daraus können wir schließen, dass ein Ort oder ein Gebäude auch gesegnet sein kann. Der Turm von Babel hätte einen sehr negativen Einfluss auf die Welt gehabt. Weshalb hätte Gott sonst so dramatisch eingreifen sollen? Wir glauben auf Grund der Geschichte des Gebäudes, dass der ehemalige Besprechungsraum, der inzwischen das Tabernakel ist, wie ein Megaphon oder sogar ein Mikrophon ist, angeschlossen an ein weltweites geistliches Soundsystem, das alles verstärkt und überträgt, was dort geschieht.
Beschreibung des Emmaus Way Gebäudes und wie es funktioniert
Das Anbetungszentrum befindet sich im vierten Stock des Esther House mitten im Herzen von Tel Aviv. Es besteht aus einem Hauptraum, dem Tabernakel zur Anbetung, einem Gebetsraum und einem kleineren Raum für stilles Gebet und Meditation; wir können bis zu 35 Gäste in Einzelzimmern und Mehrbettzimmern unterbringen; zusätzlich sind Badezimmer, Küche, Esszimmer, Wohnzimmer und eine Möglichkeit zum Wäschewaschen vorhanden.
Die Einladung geht vor allem an diejenigen, die bereit sind, sich selbst ganz hinzugeben, ohne etwas im Gegenzug dafür zu erwarten. Für Einzelne und Gruppen gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich am Leben des Anbetungszentrums zu beteiligen, von einzelnen Anbetungszeiten bis zu ganzen Programmen, die zehn Tage oder länger andauern können. Die vorgegebenen Zeiten schließen Anbetungszeiten, zielgerichtete Fürbitte, Gebetsmärsche in Tel Aviv, persönliche Herausforderung durch Lehre, die Anbeter mit dem Herzen Davids hervorbringen soll, so wie Tagesausflüge zu unterschiedlichen Zielen im ganzen Land ein. Es ist unsere Sehnsucht, dass der Heilige Geist jede Zusammenkunft so gestaltet, dass sie genau auf die jeweils Anwesenden und auf seine Pläne für den jeweiligen Augenblick zugeschnitten ist. Deshalb vermeiden wir es, einzelne Termine und Lehreinheiten im Vorhinein festzulegen, sondern wir legen vielmehr die Möglichkeiten vor dem Herrn hin, damit er unsere Tage gestalten und führen kann. Im Verlauf des Jahres gibt es immer wieder besondere Zeiten, die bestimmten Gruppen vorbehalten sind. Einige dieser alljährlichen Zusammenkünfte werden von den geographischen oder anderen Gemeinsamkeiten der Teilnehmer bestimmt.
Emmaus Way bietet dem gesamten Leib weltweit eine einzigartige Gelegenheit durch diese Möglichkeit, in das Anbetungszentrum zu kommen, um dem Herrn dort in Israel zu dienen. Wir erhalten immer mehr Anfragen von Einzelnen und ganzen Gruppen. Im Verlauf eines Jahres können wir zwischen fünfzehn und achtzehn Gruppen von bis zu fünfundzwanzig Personen unterbringen, die zwischen zehn Tagen und zwei Wochen bleiben. Zwischen diesen Gruppen kommen viele – sowohl aus Israel, als auch aus den Nationen – die für einen kürzeren Zeitraum bei uns sind.
Teilnehmerberichte
„Ich habe noch nie zuvor solche Freiheit in der Anbetung verspürt, der Führung des Heiligen Geistes zu folgen.“ (M.M. – CA, USA)
„Mir hat die Freiheit in der Anbetung gefallen, zu tanzen, eine Fahne zu schwingen, ein Instrument zu spielen oder einfach still zu sein. Die Zeiten, die wir als Gruppe gemeinsam hatten, waren absolut außergewöhnlich. Jeder war erstaunlich frei, seine Gedanken und Gefühle mitzuteilen. Es war nicht nur Freiheit da, sondern jeder wurde gehört und wertgeschätzt. Gleichzeitig hat es mir sehr viel bedeutet, als ein Anbeter in diesem Land gesalbt, empfangen und autorisiert zu werden.“ (D.S. – WI, USA)
„Ich hatte das Gefühl, dass unsere gemeinsamen und persönlichen Zeiten sehr gut zusammen geflossen sind. Es gab genügend gemeinsame Zeiten (darunter auch „Praktisches“), um Beziehungen entstehen zu lassen, die zu einer Einheit im Geist führten.“ (K.W. – Mn, USA)
„Unser Zusammenkommen als Gruppe, die Liebe und die tiefen Beziehungen haben mich sehr berührt. Ich konnte spüren, dass das Programm vom Heiligen Geist zusammengestellt war, und es war faszinierend zu beobachten. Die Zeiten von Anbetung und Gebet waren großartig.“ (E.P. – Berlin, Deutschland)
„Der größte Segen bestand für mich in der Tatsache, dass es ‚keinen Zeitplan‘ gab. So konnte ich den Herrn erkennen, wie ich ihn noch nie zuvor erkannt habe. Der Heilige Geist ist schon oft zu mir gekommen. Er kam und stand mitten unter seinem Volk. Aber hier sah ich ihn gehen, mit uns gehen... und an seinem rechtmäßigen Platz als Heerführer. Er ist mir hier realer geworden, als er es je zuvor gewesen ist. Ich hatte den Herrn gebeten, den Heiligen Geist als Person erkennen zu können. Hier sah ich ihn in körperlicher Form.“ (N.T. – Wellington, Australien)
„Ich bin besonders von der offenen Kommunikation gesegnet worden und dadurch, dass ich in einer sicheren Umgebung völlig ehrlich sein konnte. Dadurch konnte der Vater mich erst wirklich frei machen.“ (C.W. – CA, USA)
„Gott brachte mich an den Ort der vollständigen Kapitulation vor ihm. Das wird mein Leben für immer verändern.“ (S.T. – Wellington, Australien)
„Ich kam, um anzubeten und zu beten, aber ich war sehr überrascht, als ich entdeckte, was Gott für mich alles vorbereitet hatte. Ich bin Menschen aus der ganzen Welt begegnet, und wir sind in Einheit zusammen geflossen. Jeder Tag und jedes Meeting, jede Zeit von Anbetung oder Gebet war einzigartig. Wir sahen das geschichtsträchtige Land Israel, verbrachten Zeit mit den Menschen und dienten dem Herrn. Morgens gingen wir zum Sonnenaufgang im Mittelmeer schwimmen. Jeder Tag fügte sich vollkommen in seinen Plan ein, es war wie ein Gedicht Gottes, das wir Augenblick für Augenblick lebten.“ (J.M. – CA, USA)
„Es ist ein Ort, an dem Gott sich wohl fühlt.“ (C.J. – CA, USA)
Neben unserer Berufung für den Herrn und für unser Land, sind wir als ganze Nation auch noch berufen, ein Licht für die Völker zu sein. Wie es so oft bei den Wegen des Herrn geschieht, haben wir festgestellt, dass gerade die Völker, die wir segnen sollen, über eine besondere Fähigkeit verfügen, das Herz der Generation zu erreichen, zu der wir ebenfalls gerufen sind.
Israel und die „First Nations“ Völker (Ureinwohner)... eine einzigartige Partnerschaft Im Jahr 1998 lernten wir eine Gruppe von indianischen Gläubigen aus Nordamerika kennen, die unter der Führung von Grand Chief Lynda Prince stehen, die eine Offenbarung empfangen hatte, dass Israel das erste der „First Nations“ (Englisch: „erste/ursprüngliche Nation“) Völker ist. In der Folge dieser Begegnung begann Gott, uns die Augen für die strategische Position der Ureinwohner als die Torhüter ihrer Länder zu öffnen, in die Gott sie gestellt hatte. Satan fürchtet die Juden, denn sobald sie Jeschua als den erwählten Messias Gottes erkennen, wird er zurückkehren. (Das ist auf Jeschuas Aussage über Jerusalem begründet: „Ihr werdet mich nicht mehr sehen, bis ihr sagen werdet: ‚Gesegnet ist, der da kommt im Namen des Herrn.‘“) Der Teufel hat versucht, alle Ureinwohner und Volksgruppen der Welt zu entmutigen, an den Rand zu drängen oder schlicht zu vernichten. Er fürchtet sie beinahe ebenso wie die Juden; daher können wir davon ausgehen, dass auch sie eine besondere Autorität von Gott erhalten haben.
Da sie ebenfalls ein verfolgtes Volk darstellen, haben die Ureinwohner das Gehör und die Herzen fast aller sozialer Schichten in Israel gewonnen. Es ist ein echtes Wunder zu beobachten, wie tief unser Volk von jemandem berührt werden kann, der eigentlich auf der „anderen Seite“ steht. Es gibt keine zweite Volksgruppe, die solche Freiheit hat, dem jüdischen Volk von Jeschua zu erzählen. Ganz gleichgültig, was sie sagen, sie werden niemals zu den „weißen Missionaren“ zählen. Im Gegenzug haben auch die Juden einen ganz besonderen Zugang zu den Herzen der Ureinwohner gefunden.
Anbetung als Kampfführung Anbetung ist die höchste Form der geistlichen Kampfführung. Wenn Gott im Lobpreis seines Volkes wohnt, vertreibt das Licht seiner Gegenwart die Finsternis, und die geistlich Blinden können wieder sehen. Wahre Anbetung steigt von denen zu Gott auf, die wissen, wer sie sind, die in ihrer Identität ruhen können, und die aus reinem Herzen Gott die Melodien und Rhythmen darbringen, die er in sie hineingelegt hat. Die einzelnen Formen der gereinigten und erlösten Anbetung der Ureinwohner unterscheiden sich sehr stark von einander, und sie sind einzigartige Waffen gegen das Reich der Finsternis. Um die weltweite Armee Gottes mit ihrem vollständigen Waffenarsenal auszustatten, muss die Anbetung der Ureinwohner wiederhergestellt werden.
Im Licht dieser Überzeugung haben wir an verschiedenen Treffen in Minto, Alaska; Mistissini, Quebec und Ottawa, Kanada teilgenommen, die das Verhältnis von Israel und den „First Nations“ in den Blick genommen haben, um die Gruppen von Ureinwohnern zu ermutigen und freizusetzen. Wir waren auch als Sprecher bei dem „World Christian Gathering on Indigenous People“ (Weltweite Christliche Konferenz für Ureinwohner) in Sydney, Australien im Jahr 2000 und in Hawaii im Jahr 2002 dabei.
Israelische Jugendliche erreichen... ein Durchbruch Die heutige Jugend in Israel hat eine ganz eigene Kultur. Für uns hat sich eine wichtige Tür in das Umfeld der israelischen Suchenden/Gegenkulturbewegung geöffnet. Nachdem wir über Jahre hinweg den Boden durch Gebet und Anbetung vorbereitet hatten, sind wir nun auf Flecken mit fruchtbarer Erde gestoßen, in die wir jetzt pflanzen und uns investieren können. Damit der Heilsplan Gottes für die Erde erfüllt werden kann, muss eine Generation in Israel aufstehen, die den Herrn kennt. Eine solche Generation, die reif für die Ernte ist, gibt es in Israel bereits heute. Tel Aviv stellt mehr als jeder andere Ort das Zentrum dieser Generation dar. Die Felder sind sehr, sehr weiß. Und so, wie die israelische Gesellschaft heute funktioniert, werden viele zusammen in das Reich Gottes geschwemmt werden, sobald sie von dieser Welle getroffen werden. Die geistliche Atmosphäre gleicht in verblüffender Weise der, die man in den 60‘er und 70‘er Jahren im Westen vorgefunden hat. Die jungen Israelis suchen verzweifelt nach Antworten auf die drängenden Fragen des Lebens. Sie stehen dem Namen Jeschua nicht feindselig gegenüber und sie sind von ihm auch nicht abgeschreckt, wie ihre Eltern und Großeltern es noch waren; aber sie müssen immer noch große geistliche Hürden überwinden. Schließlich, wie wir bereits an anderer Stelle festgehalten haben, ist es gut möglich, dass das die Generation ist, die der Fürst der Finsternis in der gesamten Menschheitsgeschichte am meisten fürchtet. Im vergangenen Juni hatte wir zu Schavuot (Pfingsten) das Vorrecht, ein historisches Ereignis in Israel zu organisieren und zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit Grand Chief Lynda Prince haben wir 39 wiedergeborene Ureinwohner aus Hawaii, Neuseeland, Irland und Nordamerika versammelt, um ihre Kulturen, Traditionen und ihren Glauben auf einem jährlich stattfindenden, dreitägigen Open-Air-Festival (Shantipi) in Israel zu präsentieren. In diesem Jahr kamen 14.000 Besucher zusammen, und für viele waren die Ureinwohner die Hauptattraktion. Wir können erkennen, wie Gott langfristige Beziehungen aufbaut, die bei jeder Berührung die Herzen der verlorenen Israelis weiter für die Liebe Gottes öffnen. Das war auch das erste Mal, dass eine Gruppe von Gläubigen in dieser Eigenschaft offen in dem inneren Kreis einer derartigen Veranstaltung willkommen geheißen wurde.
Lokale Nacharbeit Einige Tage nach Shantipi luden wir Freunde aus der Nachbarschaft und diejenigen, die unser Lager bei dem Festival besucht hatten, zu einem Treffen auf dem Parkplatz hinter unseren Mitarbeiterwohnungen ein. Wir stellten einen Pavillon auf, breiteten Strohmatten auf dem Boden aus, bauten ein Tipi mit 6 Meter Durchmesser auf, und die Ureinwohner bereiteten ihre traditionellen Gerichte zu. Zweihundertfünfzig Israelis kamen. Die Ureinwohner sangen, tanzten und gaben Zeugnis von der Gnade Gottes. Die Menschen waren sehr offen, und viele waren von der Liebe überwältigt, die sie an diesem Ort verspürten. Eine beträchtliche Anzahl trug sich mit ihren Adressen in Listen ein, so dass wir mit ihnen in Kontakt bleiben konnten.
Mitarbeiterhaus/Einsatzzentrum und Pläne für die ZukunftDas Zentrum von Emmaus Way im Esther House ist „vertikal“ ausgerichtet – es ist dem Dienst am Herrn in der Anbetung und Fürbitte geweiht. Das Mitarbeiterhaus gegenüber auf der anderen Straßenseite mit seiner Gemeinschafts- und Familienatmosphäre ist speziell für Einsätze geeignet. Es liegt mitten in einem Parkplatz in der Stadtmitte wie eine Blume in der Wüste. Der Hof hinter dem Haus ist hervorragend geeignet für kleinere, persönlichere Veranstaltungen, das Dach kann wie bei einem Festival hergerichtet werden und bietet Platz für etwa 100 Menschen. Wir haben vor, verschiedenartige monatliche und wöchentliche Veranstaltungen dort durchzuführen, damit die Suchenden dort das Reich Gottes erleben können.
Ein sehr wirkungsvolles InstrumentVor fünfzehn Jahren schrieben wir die Geschichte unseres eigenen Weges in den Jahren von 1969 bis 1973 auf, der uns letzten Endes an den Punkt geführt hatte, an dem Jeschua sich uns als Messias offenbarte. Als wir uns auf das Festival vorbereiteten, sprach der Herr zu uns, dass wir diese Geschichte ins Hebräische übersetzen und drucken lassen sollten. Sie trägt den englischen Titel: „Nothing to Lose“ (Nichts zu verlieren, deutsche Version). Seit Juni 2003 haben verschiedene Gruppen von Gläubigen mehr als 20.000 dieser Bücher verteilt, die bei Open-Air-Meetings speziell junge Menschen erreichen wollten. Das Buch und die CD (One Way Ticket – Einzelfahrschein) gehören zusammen und werden auch oft zusammen verteilt. In dem Buch ist eine Telefonnummer abgedruckt, wenn Menschen von dem Buch berührt wurden und gerne mit jemandem Kontakt aufnehmen möchten. Im Moment sind ein professioneller Drehbuchautor und ein Filmemacher dabei, die Geschichte in ein Drehbuch zu verwandeln, um einen kompletten Kinofilm daraus zu machen.
Junge Menschen aus Deutschland erreichen junge Menschen aus Israel Im Juli 2003 waren wir Teil einer Konferenz im Schwarzwald in Süddeutschland, wo wir eine Botschaft über das Herz Gottes für Israel weitergaben. Während unseres Aufenthaltes dort wurden wir zu The Call in Deutschland eingeladen, der im August 2003 in Berlin stattfand. Wir forderten die jungen Menschen in Deutschland heraus, das Herz Gottes für die Juden zu empfangen, und riefen sie nach Israel. Seitdem hat sich ein ganz neuer Bereich für unseren Dienst aufgetan. Ganz ähnlich, wie die Ureinwohner ein besonderes Mandat haben, dem jüdischen Volk Heilung und Befreiung zu bringen, sind auch Deutschland und Israel für die Ewigkeit verbunden. Gott will das nehmen, was unaussprechliches Grauen war, und es zum Besten für beide Völker wenden. Es ist ein wichtiger Schlüssel für die Errettung unserer Nation, Deutschland zu vergeben. Wenn wir denen vergeben, die gegen uns sündigen, wird Gott auch unsere Sünde vergeben. Israel ist berufen, Licht zu sein und den Prozess in Gang zu setzen. Wenn wir die Sünde Deutschlands gegen uns vergeben, und wenn sie uns unsere Sünde vergeben, dass wir nicht das Licht gewesen sind, als das wir berufen sind, werden wir beide in die Lage versetzt, die Gnade Gottes zu empfangen. Für die Deutschen wird der Beginn ihrer Heilung durch ihre Worte der Buße freigesetzt. Aber sie werden erst dann vollständige Befreiung und Freisetzung erfahren, wenn sie ihre Hände ausstrecken, um Israel zu segnen. Es ist unsere Vision, junge Menschen in Deutschland auf vierfache Weise für die jungen Menschen in Israel zu mobilisieren. Wir wollen: beständiges Gebet aus ganz Deutschland freisetzen, wobei sich die jungen Leute festmachen, eine Stunde pro Woche zu beten, Gebetszellen hervorbringen (junge Menschen, die für junge Menschen beten), deren Gebetsfeuer durch Briefkontakt zwischen israelischen und deutschen Jugendlichen genährt wird, monatlich eine Gruppe von jungen Deutschen für 4 oder 5 Tage in unser Zentrum nach Tel Aviv einladen, wenn möglich eine der Gebetszellen, um dort für ihre israelischen Altersgenossen zu beten, ein jährliches Festival während des Passa-Festes durchführen, unter Umständen in der Wüste, wo deutsche Jugendliche ein Festmahl (Seder) für israelische Jugendliche vorbereiten und ausrichten, die noch nicht gläubig sind. In der Folge unserer Beteiligung am Shantipi Festival zu Schavuot zusammen mit den Ureinwohnern, verfügen wir jetzt über die Kontakte und den Zugang, um diese Gruppe von Israelis zu erreichen, sodass wir die israelische Seite der Organisation übernehmen können. TOS Dienste (www.tos.info), die uns auch ursprünglich nach Deutschland eingeladen hatten, haben die Vision ergriffen und werden die Organisation von der deutschen Seite her übernehmen.
Maßstäbe für unseren Dienst Da es das Hauptziel unseres Dienstes ist, einen Ort zu schaffen, an dem Gott sich wohl fühlt, dürfen wir der Finsternis keinerlei Raum in unseren Herzen geben. Wir erwarten keine Perfektion, aber wir verpflichten uns zur Einheit des Herzens, Heiligkeit, Rechenschaft, Leben am Licht, Transparenz, Demut und Integrität als Grundlage unseres Dienstes. Wir glauben, dass unsere Beziehungen als Team untereinander die geistliche Atmosphäre im Zentrum prägen, da wir die Hüter dieses Gefäßes sind. Auch wenn wir, Arni und Yonit, den Dienst gegründet und die Mitarbeiter angestellt haben, stehen wir nicht über dem Team, sondern legen auch selbst Rechenschaft über unser persönliches Leben und die Entscheidungen ab, die wir für den Dienst treffen. Es gibt ein Kernteam von Mitarbeitern, die sich auf besondere Weise festgemacht haben, in Einheit voranzugehen und die Entscheidungen mitzutragen, die die weitere Entwicklung und Arbeitsweise des Dienstes betreffen. (So arbeiten wir auch mit unserem Vorstand zusammen, der aber an den Entscheidungen des täglichen Lebens nicht beteiligt ist.) Der einzige unabdingbare Faktor, damit Emmaus Way seine Berufung erfüllen kann, ist die Gegenwart Gottes und die Gunst und Zustimmung des Herrn. Alles andere ist zweitrangig und kann, wenn nötig, wegfallen. Wir haben uns festgemacht, keine Werbung herauszugeben, weil wir dem Herrn die Möglichkeit geben wollen, die zum Dienst vor ihm im Zentrum zu rufen, die er dort haben möchte.
Maßstäbe für Mitarbeiter Neben der Gegenwart des Herrn und seinem Wort ist das Team der größte Schatz in unserem Dienst. Keiner von ihnen ist hier, um eine Position im Traum eines Visionärs auszufüllen. Jedes Mitglied im Team bringt sich als ganze Persönlichkeit mit all seinen/ihren Gaben, Perspektiven, Nöten und Wünschen ein. Es ist unsere aktive Hoffnung, dass Emmaus Way eine Atmosphäre ausstrahlt, in der jedes Teammitglied sein ganzes Potential im Herrn ausschöpfen kann, und dass sie, so weit das in der ganzen Bandbreite möglich ist, die unter dem Oberbegriff Anbetung und Evangelisation gefasst wird, alles ausdrücken können, was Gott in sie hinein gelegt hat. Wir haben entdeckt, dass es eine Gabe des Herrn ist, Menschen zu finden, die bereit sind, auf diese Weise zusammen zu leben, auch wenn es eigentlich der grundlegende biblische Maßstab für alle Gläubigen ist. Die meisten im Team haben sowohl an der geistlichen wie an der praktischen Seite der Arbeit Anteil. Man kann ihren Wert unmöglich allein auf Grund ihrer „Arbeit“ bemessen. Jeder Einzelne hat einen unersetzlichen Teil beizutragen. Das Emmaus Team besteht zur Zeit aus fünfzehn Leuten – zwölf in Israel und drei in Nashville, Tennessee, USA.
FinanzlageUm eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die bleibende Gegenwart Gottes aufhalten kann, müssen unsere Kommunikation und Publikationen frei von finanziellen Anliegen sein. Gott hat uns die Anweisung gegeben, niemandem eine finanzielle Verpflichtung für die Materialien oder Dienstleistungen aufzuerlegen, die wir zur Verfügung stellen. Die Menschen können gegen eine freiwillige Spende im Zentrum wohnen. Zu Beginn unseres Projektes im Jahr 1997 war der Herr gnädig und versorgte uns auf einen Schlag mit ausreichenden Mitteln für die ersten sieben Jahre, sodass wir alle Baumaßnahmen durchführen, alle notwendigen Instrumente und Technik kaufen, die richtigen Mitarbeiter finden, unsere vielschichtige Berufung erkennen und persönlich in dem Maße wachsen konnten, um später in der Lage zu sein, mitten im Feuer unseren Platz einnehmen zu können. In unserem achten Jahr, das im September 2004 beginnen wird, werden wir eine neue Quelle für unsere Versorgung und finanzielle Unterstützung benötigen. Im Laufe des siebten Jahres suchen wir den Herrn, um die notwendigen Grundlagen zu schaffen, damit wir von hier aus weitergehen können. Detaillierte Informationen über die Finanzlage von Emmaus Way stehen zur Verfügung, wenn nötig und angebracht.
Noch weiter säen In den letzten anderthalb Jahren sind immer wieder Gruppen und Einzelne zu uns gekommen, deren Kommentare und Rückmeldungen uns (Emmaus Way) bestätigt haben, dass Gott uns eine äußerst wichtige und grundlegende Offenbarung über die Einrichtung von Zentren von beständiger Anbetung gegeben hat. Es gibt zur Zeit fünf konkrete Gruppen, die sich an völlig unterschiedlichen Orten auf der ganzen Welt verteilt befinden, die zu unseren Partnern zählen, und für die das Werk in Tel Aviv als Zentrale dient, die ein ganzes Netzwerk von Zentren miteinander verbindet. Sie betrachten uns wie eine Hebamme, die hilft, die Vision zur Geburt zu bringen und die ihnen Nahrung und Unterstützung bietet. Neben diesen fünf Orten gibt es noch vier weitere, von denen wir bereits wissen, wo sie sein werden, und noch weitere drei, von denen wir es vermuten. Bisher gibt es zwölf solcher Orte, die auf sechs Kontinente verteilt sind (alle Kontinente außer der Antarktis sind somit abgedeckt). Wir glauben, dass es der Wunsch des Herrn ist, dass aus Zion sowohl Vision als auch Versorgung fließen.
Ein letzter Gedanke Die ganze Offenbarung, die wir erhalten haben, manifestiert sich in und durch das Anbetungszentrum in Tel Aviv. Das Zentrum bezieht seine Existenzberechtigung in erster Linie daraus, Gott selbst zu dienen und sein Herz zu berühren. Es ist ein Ort, an dem Menschen aus allen Nationen ihr Opfer bringen können. Es ist ein Ort, an dem Kinder ihrem Vater begegnen und verändert werden. Es ist ein Ort, von dem aus prophetische Worte ausgesprochen werden, die große Auswirkungen auf dieser Erde haben. Wenn die Nationen ihre Vertreter hierher senden, um vor dem Herrn zu sein, werden sie selbst den größten Segen empfangen. In 1.Mose 12,3 lesen wir der hebräischen Übersetzung: „Ich will die segnen, die dich segnen, und wer dich geringschätzt, den will ich bitterlich verfluchen.“
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