6.
November 2007
25. Cheshvan 5768
Liebe Freunde und
Beter,
Wir sind so unendlich dankbar für all die Gebete und die Unterstützung während
Arnis 26-tägiger Reise durch Deutschland. Obwohl sie sehr voll gepackt war, war
sie doch so eingeteilt, dass es für alles Zeit gab... sogar für Zeit mit dem
Herrn ganz alleine.
In diesem Brief findet Ihr Gedanken zu folgenden Themen:
- Persönlicher Dank
- Unser Ruf zu den Nationen
- Die Nationen empfangen
- Eine neue Reformation
- Anbetung auf den Straßen
- Ein persönlicher Aufruf
- Heilung an den Wurzeln
- Dienst an der Jugend
- Entwicklungen in Deutschland
Tiefe Dankbarkeit
Gottes Liebe, Fürsorge und Gunst haben mich (Arni) so stark berührt. Die
Erinnerung an Seine Gegenwart in jeder Veranstaltung und dass ich Ihn eigentlich
ständig spüren konnte, das löst in meinem Herzen unendliche Dankbarkeit aus.
Wenn man in einem Land umherreist und dient, dessen Sprache man nicht spricht,
dann kann das einen sehr leicht erschöpfen, aber die Fürsorge, die ich von
meinen Freunden und Gastgebern empfing, erfrischte mich auf bemerkenswerte
Weise. Ich war eine lange Zeit von Zuhause weg, aber die Gnade Gottes war
ausreichend, um unsere Bedürfnisse und Sehnsüchte zu stillen. Eine Sache, die
für mich persönlich ganz besonders war, ist, dass der Heilige Geist, obwohl ich
zu vielen unterschiedlichen Gruppen und Einzelpersonen sprach, in jeder
Veranstaltung die Herzen der Leute mit einer Botschaft berührte, die sie
verdauen konnten...einfach von Ihm für sie ganz persönlich maßgeschneidert.
Unser Dienst in Deutschland ist langfristig angelegt und wir schätzen die
Beziehungen, die Gott knüpft, außerordentlich.
Unser Ruf zu den
Nationen
Seit dem Beginn der Diaspora (Exil) 136 n.Chr., als die Römer das jüdische Volk
aus dem Heiligen Land vertrieben, war der eine Ort, an dem der Schöpfer Seinen
Namen aufgerichtet hatte, verlassen, leer und öde. Vor ungefähr 150 Jahren,
hörten Juden aus der ganzen Welt einen Ruf zu diesem Land der Wüsten und Sümpfe,
um das Ende des fast 2000-jährigen Exils Israels vorzubereiten. Dann, vor ein
paar Jahrzehnten, begannen wiedergeborene Juden den Ruf in eine geistliche
Wüste zu hören, um dort das Ende von Jeshuas langem Exil vorzubereiten.
1990, als ich einen Monat in Israel verbrachte, um nach Richtungsweisung vom
Herrn vor unserer Immigration zu suchen, antwortete Er mir, indem Er mir einen
Teil Seines Herzens zeigte, ohne zu erwähnen, dass dies sich auf meinen
zukünftigen Dienst bezog. Er sagte: "Meinst du nicht, dass ich möchte, dass
dieses Land mit Menschen erfüllt ist, die mich preisen, wenn ich wiederkehre?"
Die Größe dieser Aufgabe ging weit über die Fähigkeit des Leibes des Messias im
Land hinaus, der sich gerade erst "in den Kinderschuhen" befand. Er hatte vor,
Geschwister aus den Nationen zu bringen, um dieses Ziel zu erreichen. So wie die
ersten Siedler Wasser in die Wüste brachten und Städte zum Wohnen aufbauten, so
war jetzt die Zeit für Anbeter und Fürbitter gekommen, überall im Land
lebendiges Wasser aus ihren Herzen auszugießen und Gebets- und Anbetungsaltäre
aufzurichten, um den zurückkehrenden Geist unseres auferstandenen Herrn zu
empfangen.
Auf unserer Deutschlandreise im Juli spürten wir, dass der Aufruf an die
Gebetsarmee der "vierten Generation" langsam in Bewegung kommt und Wurzeln
schlägt. Der letzte Besuch lässt keinen Zweifel daran. Und obwohl meine
Teilnahme an der internationalen Missionskonferenz "Five Loaves" (fünf Brote)
und die Berücksichtigung des Themas "Israel" erst in der allerletzten Minute
entschieden wurden, wurde es zum zentralen Ziel der Konferenz, eine weltweite
Armee von Fürbittern aufzurichten, um die geistliche Erweckung in Israel
voranzubringen. Viele Menschen, einschließlich einiger einheimischer Leiter von
Organisationen und Diensten aus China, Indien, Nepal, Kenia und Nigeria wurden
von der Vision ergriffen. Sie bestätigten, dass ihre Leute wirklich ein Herz für
Israel haben und für den Frieden Jerusalems beten. Und die große Aufrichtigkeit
in ihrem Herzen bringen sie hauptsächlich in diesem einen sehr generell
gehaltenen Gebet zum Ausdruck. Als ich öffentlich und in Privatgesprächen vieles
mitteilte, erkannten sie, dass eine große Notwendigkeit dafür besteht, dass ihre
Leute mehr Informationen empfangen, um in diesem großen Kampf noch effektiver zu
sein. Es beeindruckte mich, dass sich dort in ihrer Welt von Armut und
Schlichtheit, ein so gewaltiger Leib der Endzeitarmee Gottes befindet. Ein
chinesischer Bruder und eine chinesische Schwester alleine für sich genommen
repräsentierten bereits über eine Million Gläubige! Gott möchte, dass diese
weltweite Gebetsbewegung bis zu den Enden der Erde geht, obwohl wir den Eindruck
haben, dass sie bei den Jugendlichen in Deutschland anfangen soll. Wir fühlen
uns vom Geist in die Pflicht genommen, diesen Ruf der entlegenen Völker zu
beantworten und ihnen zu helfen, ihre Herzen vorzubereiten und ihre Leidenschaft
darauf zu konzentrieren, die Dunkelheit zu durchbrechen, die diejenigen in
Israel verblendet, die nach dem Weg, der Wahrheit und dem Leben hungern.
Die Nationen
empfangen
Gott hat das Emmaus Way Center gegründet und ausgestattet zu dem Zweck,
diejenigen zu empfangen, die ins Land kommen, um dort dem Herrn zu dienen. In
den Hügeln mitten im Land gelegen, sind wir ideal als Ort des Gebets und der
Anbetung und auch als Basis, von der aus man Touren in die anderen Landesteile
unternehmen kann. Wir arbeiten an einer gesonderten Internetseite, um den Leib
in den Nationen ausreichend über diesen Dienst, den wir anbieten können, zu
informieren.
Eine neue
Reformation
Mit der Schriftstelle als Basis, dass Israels Errettung Leben aus den Toten für
die Welt hervorbringen wird (Röm. 11:15), kann man da die Wichtigkeit dieser
Angelegenheit überbetonen? Es ist sehr überraschend...merkwürdig...eigentlich
übernatürlich, dass der weltweite Leib des Messias diese einfache Wahrheit so
lange nicht erfasst hat. Diese Blindheit erinnert daran, wie die Errettung durch
Gnade aus Glauben über tausend Jahre lang vor der Gemeinde vorborgen war. Es
scheint uns, dass das Bewusstsein des Planes Gottes für Israel solch einen
Quantensprung im Leben der Gemeinde auslösen wird, wie wir ihn seit der
Reformation nicht erlebt haben. Außerdem wird die daraus resultierende
Hinwendung der Herzen zu den Kindern Israels einen Segen von Gott freisetzen (1.
Mose 12:3), ohne den der Leib in den Nationen nicht in seine Fülle eintreten
wird. Paulus schreibt: "Israel ist teilweise von einer Verhärtung befallen, bis
die Fülle der Heiden (der ethnischen Völker) eingegangen ist. Und dann wird ganz
Israel errettet werden..." (Röm.11:25f.). Im Lichte dieser sehr klaren
Vorbedingung für Israels Errettung, müssen wir daran arbeiten, die Nationen in
diese Leben bringende Offenbarung der Wege Gottes hineinzuführen.
Anbetung auf den
Straßen
Wir hatten vor kurzem eine sehr originelle Anbetungstanzgruppe aus Kalifornien
zu Besuch – "Klee L'Adonai" --- und wir nahmen sie mit auf die Straßen
Jerusalems zur Anbetung. Wir brachten sie an zwei verschiedene Orte und hatten
zwei völlig unterschiedliche Erfahrungen. Zuerst machten sie Lobpreis auf der
Ben Jehuda Straße am Samstagabend. Menschen versammelten sich um sie herum und
waren gebannt von der wunderbaren Anbetungsmusik und der überwältigenden
Erscheinung dieser "Mägde des Herrn". Sie benutzen ganz besondere Stoffe in
Gold, Silber und Violett und Blau und setzen Schönheit und Intimität in ihrem
Tanz frei. Es ist einfach so andersartig. Es kann keinen Zweifel
daran geben, dass Sie mit Jemandem in Beziehung stehen. Wir wussten, dass sich
der Herr daran freut, auf so eine extravagante Art in Seiner Stadt angebetet zu
werden. Dann liefen wir ein paar Blocks weiter zum Zionsplatz, wo sich wieder
Menschen versammelten. Aber diesmal war es eine Gruppe von Jungs, die spotteten
(sie trugen Kippot und sahen aus, als wären sie "auf Droge"). Sie
versuchten einen Streit anzuzetteln und drohten damit, die Soundanlage und
einige der Stoffe der "Klees" zu stehlen. Es schien derselbe Geist zu sein, der
den Herrn gekreuzigt hatte. Es war ein Segen, an beiden Orten gewesen zu sein.
Wir beten für alle, die sie tanzen gesehen haben. Solche Dienste im Land
freizusetzen – Anbetung auf die Straßen zu bringen – das ist ein wichtiger
Aspekt unseres Werkes. Klickt hier
<http://www.emmausway.org/Kleenov07.htm> , um Fotos anzuschauen.
Eine wichtige
persönliche Nachricht
Wenn Ihr von unserem Dienst Emmaus Way gesegnet worden seid oder Euch mit uns
persönlich verbunden fühlt, dann klickt bitte hier
<http://www.emmausway.org/gerweb/EW%20German/Bedarf.htm> , um das Neuste
über unsere gegenwärtige finanzielle Situation zu erfahren.
Sich mit den
Wurzeln befassen
Um den Leib des Messias in eine effektive Offenbarung des Herzens Gottes und
Seines Plans für Israel hineinzubringen, bedarf es mehr als einer Botschaft oder
eines neuen Maßes an Erkenntnis. Die Freisetzung des Feuers Gottes in der
Gemeinde für Israels Errettung kann nur in einem vorbereiteten Herzen geschehen.
Das moderne westliche Evangelium hat unglücklicherweise ein Volk produziert, das
im Großen und Ganzen nicht auf das Königreich ausgerichtet ist. Ein anerkannter
Diener Gottes in Deutschland stellte kürzlich fest, dass in den USA in der Mitte
des 19. Jahrhunderts eine Verschiebung vom "Evangelium des Königreichs" hin zum
"Evangelium der persönlichen Errettung" stattfand. Diese Verschiebung hat in der
Tat eine Gemeinde hervorgebracht, deren Schwerpunkt mehr darauf liegt, dass man
sich wohl fühlt, als dass man sein Leben für die Offenbarung der Herrlichkeit
Gottes und die Errettung der Verlorenen niederlegt.
Bevor die Wege und Absichten Gottes wirklich zum Mittelpunkt unseres Lebens
werden können, müssen unsere Gesinnung und die Neigungen unseres Herzens richtig
ausgerichtet werden. Deshalb nehmen wir bei unserem Dienst unter den Nationen -
unter optimalen Bedingungen - einige der Veranstaltungen dafür, "den Boden
vorzubereiten", bevor wir zum Thema Israel kommen. Folglich möchten wir lieber
Seminare durchführen als nur Einzelbotschaften predigen. Im Idealfall streben
wir danach, uns zuerst mit den Leitern zu treffen, um die Gedanken und Nöte
voneinander kennenzulernen.
Arni ist dabei, die aufeinander aufbauenden Botschaften, die der Herr ihm
gegeben hat, in Buchform zusammenzustellen und wäre dankbar für Eure Gebete
bezüglich dieses Projektes.
Der Jugend dienen
Das letzte Ereignis auf meiner Reise war eine dreitägige Jugendfreizeit, auf der
ich der Sprecher war. Die über 70 Teilnehmer waren größtenteils unter 30. Man
erwartete, dass das Hauptthema Israel sein würde. Aber dann entwickelte es sich
so, dass sich die ersten zwei Sitzungen mit dem Zustand unseres Herzens
befassten. Ich hatte den Eindruck, dass ihre Herzen sehr hungrig und offen waren.
Das dritte Treffen wurde vom Heiligen Geist persönlich übernommen. Er entschied,
die Anbetungszeit drei Stunden lang fortzusetzen und den Jugendlichen Selbst auf
ganz persönliche Weise zu dienen. Als ich aufstand, um in der vierten Sitzung zu
sprechen, spürte ich eine starke Wand. Sie waren nicht mehr aufnahmefähig. Der
Geist sagte mir, ich solle das, was ich spürte, nicht beurteilen, sondern sie
einfach fragen, was in ihnen vorgeht. Nachdem ich sie einige Minuten lang "beschwatzt"
und ermutigt hatte, begannen sie, sich langsam zu öffnen. Es gab zwei
Hauptkommentare: sie waren voll und konnten nicht mehr aufnehmen; und sie hatten
keine Zeit allein mit dem Herrn gehabt und benötigten sie wirklich. Das
Nachmittagsprogramm wurde geändert, um ihnen Zeit zu geben, das zu verdauen, was
sie schon empfangen hatten und mit dem Herrn zusammen zu sein. Anstelle einer
Predigt von mir, teilten wir uns dann am Abend in kleine Gruppen auf, um jedem
die Möglichkeit zu geben, vor den anderen sein Herz mitzuteilen. Das Resultat
war erstaunlich. Die Jugendlichen offenbarten ihre tiefsten Gedanken und weinten
gemeinsam. Nach der letzten Veranstaltung, in der ich schließlich über Israel,
Deutschland und Gottes Endzeitplan sprach, kam einer der jungen Leiter ans
Mikrofon, um über die Einstellung, die er gehabt hatte, Buße zu tun. Das öffnete
das Schleusentor. Einer nach dem anderen kam nach vorne, um Buße zu tun und die
Gruppe um Vergebung zu bitten. Was dann folgte, hatte keiner der Anwesenden
jemals zuvor erlebt. Keiner wurde ausgelassen. In den nächsten zwei
Stunden, während das Abendessen kalt wurde, gab es kein Ende von Tränen und
Umarmungen. Als ich dort stand und dieses Wunder sah, da geschah etwas in meinem
Herzen, was mich nicht mehr verlassen hat. O, dass uns doch immer bewusst wäre,
wann wir aus dem Weg treten und Gott erlauben sollen sich zu bewegen!
Entwicklungen in
Deutschland
Es ist zu einer entscheidenden Veränderung in der Dynamik der Vision der "vierten
Generation" in Deutschland gekommen. Es gibt Leiter, die nicht mehr nur damit
übereinstimmen, sondern jetzt auch handeln. Sie sprechen miteinander, um zu
sehen, wie man vorangehen und diesen Ruf in die Nation hineinbringen kann.
Ein Pastor trägt als europäischer Repräsentant in einer internationalen
Gebetskonferenz den Ruf weiter, eine internationale Armee von Fürbittern
aufzurichten, damit Gottes Plan für Israel erfüllt werden kann. Wir rechnen
damit, dass wir in den nächsten ein oder zwei Jahren ungefähr jeden zweiten
Monat in Deutschland sein werden. Reisen für Januar und Februar sind bereits in
der Planung.
Wir können gar nicht mit Worten ausdrücken, wie dankbar wir für Eure Liebe,
Gebete und Unterstützung sind. Was wir tun, könnten wir ohne Euch nicht tun.
Vielen herzlichen Dank.
Der Herr segne Euch von Zion aus!
Im Dienst für Euch ...
zur Ehre Seines
Namens,
Arni und Yonit
Während wir
auf dieser Erde sind, lasst uns in das, was zeitlich und vergänglich ist,
investieren,
damit wir im Königreich des Himmels eine ewige Belohnung ernten mögen
Nähere Informationen, wie man am persönlichen "Gebetsschild" teilnehmen kann,
gibt es hier
<http://www.emmausway.org/PrayerShield.htm> .
Die gegenwärtigen finanziellen Nöte von Emmaus Way findet Ihr hier
<http://www.emmausway.org/gerweb/EW%20German/Bedarf.htm> .
Für Spendeninformationen, bitte hier
<http://www.emmausway.org/gerweb/EW%20German/F%20Policy.htm> klicken.
Der Dienst von
Emmaus Way finanziert sich ausschließlich aus dem Glauben und ist daher auf die
Unterstützung durch das Volk Gottes angewiesen.