27. Juni 2007
11. Tammuz 5767
Liebe Freunde und Beter,
in diesem Brief findet Ihr:
- Einen Eindruck über die "One Thing"- Jugendkonferenz
- Einen Aufruf zum Gebet für Gottes Absichten
- Einen Bericht über unsere Anbetungsschule
- Einen Aufruf unsererseits an Euch zu helfen
- Schwere Zeiten
One Thing (die eine Sache) ... ein Eindruck
Dieses Wochenende ist in Jerusalem die "One Thing" Konferenz für Jugendliche,
die von Succat Hallel ausgerichtet wird. Ungefähr 300 Leute aus den Nationen und
300 Israelis haben sich bereits angemeldet. Wie Ihr Euch vorstellen könnt, geht
es darum, die Jugend dazu zu inspirieren, für Gott zu leben in totaler Hingabe
zu Jeshua. Es gibt also eine Sache auf dem Herzen des Herrn, die Er für
diese Zeit möchte. Echte Hingabe bedeutet, dass man sich nicht mehr auf das
eigene persönliche Leben und die eigene Situation konzentriert, sondern sich um
das kümmert, was auf Gottes Herzen ist. Generell kann man sagen, dass Gott um
die Ehre Seines Namens bemüht ist und um die Ausbreitung Seines Königreiches des
Lichtes, der Liebe und des Lebens in und durch die Herzen von MENSCHEN, der
Krönung Seiner Schöpfung. In der Vergangenheit war der Ruf des Geistes, das
Evangelium Jeshuas bis zu den Enden der Erde zu bringen ... Weltevangelisation.
Nicht dass diese Periode schon hinter uns ist, aber jetzt ist besonders die Zeit
gekommen, Zion gnädig zu sein. Es ist die Zeit, es zur Geburt zu bringen. Viele
Jahre schon haben Leute proklamiert, dass die Geburt ansteht. Wir glauben
wirklich, dass wir schon an einigen entscheidenden Wegweisern vorbeigegangen
sind, die anzeigen, dass dieses lang erwartete Ereignis unmittelbar bevorsteht.
In einem früheren Brief sprachen wir über das Jahr 1967, dass es ein wichtiger
Markierungspunkt in der Existenz des heutigen Israels war. Israel gewann mit der
Wiedereinnahme Jerusalems nach 2000 Jahren des Exils einen entscheidenden
militärischen Sieg. Im Westen schwemmte die Jesus-Bewegung Massen von
Jugendlichen ins Königreich Gottes. Negativ war, dass in Israel und im Westen zu
diesem Zeitpunkt der große moralische Verfall und die Auflösung der Familie
begannen, einhergehend mit dem Verlust vieler anderer göttlicher Werte. Wir
hatten den Eindruck, dass diese vergangenen vierzig Jahre so wie die Zeit der
Israeliten in der Wüste war, bevor sie in das Verheißenen Land einziehen konnten,
aber wir konnten nicht genau erklären, warum. Dieser Gedanke hat unsere Herzen
beschäftigt, weil er wahr ist; und wenn wir Israels natürliches Leben als ein
Abbild der geistlichen Realität ansehen, dann bedeutet das, dass wir jetzt an
dem Zeitpunkt angelangt sind, wo wir in unser geistliches Erbe eintreten, was
nichts anderes ist, als dass eine Generation den Namen Jeshuas anruft.
Ich glaube, der Herr hat uns das fehlende Puzzleteil gegeben, nach dem wir
gesucht hatten. Als Gott unsere Väter berief, loszugehen und das Land
einzunehmen, kamen zehn der zwölf Spione wieder und sagten, dass die Einwohner
Kanaans zu stark für sie wären, um sie zu überwinden. Nach all den Wundern,
kannten sie Gott nicht und vertrauten und glaubten auch nicht an Ihn. Vor
vierzig Jahren, als die arabische Welt sich auf einen Angriff auf Israel
vorbereitete, da startete unser Militär einen Präventivschlag, der die Stadt des
Großen Königs Seinen rechtmäßigen Verwaltern zurückgab. Und was macht Jerusalem
zur Stadt Gottes? Dass dort Seine Gegenwart wohnte ... dort, wo Abraham den
Grundstein des Glaubens legte und den Weg für Jeshua vorbereitete ... auf dem
Berg Moriah, dem Ort des Tempels. 1969, als wir an eine Schwelle kamen, wo wir
wieder die Möglichkeit hatten, den Tempelberg zu kontrollieren, da sagten wir,
genauso wie die zehn ungläubigen Spione, durch unseren militärischen
Oberbefehlshaber: " Wir können den Boden nicht einnehmen. Der Aufruhr in der
arabischen Welt würde zu groß sein. Die übrig gebliebene Westmauer des Tempels
ist genug für uns. " Wir gaben die wichtigsten 145000 qm der Welt wieder
zurück in die Hände derjenigen, deren Passion und Ziel es ist, Israel von der
Erde zu vertilgen. Wieder einmal regierte der Geist des Kompromisses. Wir
haben unsere Sicherheit gewonnen ... das dachten wir jedenfalls. Aber die Ehre
und der Name Gottes waren uns nicht wichtig. Immer wieder, wenn Gott in früheren
Zeiten und in jüngster Zeit, uns ein Tor öffnete, dann hörten wir kurz vor dem
Ziel auf.
Wenn unsere Leidenschaft für den Herrn nicht mit den Absichten Gottes, Sein
Reich zu gründen und Seine Herrlichkeit zu offenbaren, verbunden ist, dann wird
unsere Liebe schal werden und ganz eingehen. Unser Kampf muss für das Königreich
Gottes gefochten werden und nicht nur für unser eigenes Leben. Wenn Gott das
einzige Verlangen unseres Herzens ist, dann muss uns das dazu bringen, dass
einzige Verlangen Seines Herzens zu erfüllen. Israel ist der Augapfel Gottes. Er
ist Sein erstgeborener Sohn (Ex.4:22) und der vom Herrn bestimmte Kanal des
Segens für die Welt. Israel ist das Maß, nach dem Er die Nationen richten wird
(Math.25), und der Schlüssel, um Leben aus den Toten für die Welt freizusetzen
(Röm.11:15).
Gebet für die Konferenz
und darüber hinaus
Geliebte Freunde, wir glauben, dass es für die Kinder Israels an der Zeit ist,
hinüberzugehen und unser geistliches Erbe zu besitzen. Dieses Mal sind die
gegnerischen Mächte nicht nur die, die sich im Land befinden, die Kanaaniter,
sondern es ist die ganze Welt und das Reich der Finsternis. Dieses Mal ist das
Ziel nicht nur das physische Land oder sogar der Tempelberg, sondern der Tempel,
der in den Herzen derjenigen ist, die in der Finsternis gebunden sind und sich
nach Wahrheit und Leben sehnen.
Was ist nötig, um unsere sehr trockenen Knochen mit Leben zu erfüllen? Wir sind
davon überzeugt, dass nichts anderes helfen wird als die weltweite Fürbitte des
Leibes des Messias. Wir müssen durchbrechen in ein Verständnis der zentralen
Stellung Israels in Gottes Strategie für eine Welterweckung. Unsere Hoffnungen
und Erwartungen ruhen auf der Jugend. Wir sehen, dass Gott Seine Bürde auf die
Jugend der Welt für die Jugend in Israel legen möchte. Denn von ihnen wird
eine Quelle der Tränen fließen, die die Schuppen der Blindheit von den Augen und
Herzen Seiner Erwählten wegwaschen wird. Von dort wird das Wasser kommen, um das
Haus Israel wiederherzustellen und wiedereinzusetzen.
Ist es nicht immer die Buße, die die alten Tore öffnet? Hält Gott nicht immer
danach Ausschau, uns heimzusuchen und bei uns zu wohnen? Völlig davon überzeugt,
dass die "One Thing"-Jugendkonferenz von Gott dazu berufen ist, eine Quelle zu
öffnen, dachte ich darüber nach, wie die erforderliche Buße wohl aussehen muss.
Diese Gedanken kamen mir. Vielleicht könntet Ihr mit ihnen als Anleitung beten:
- Die Jugend Israels kann in der Bresche stehen und dafür Buße tun, dass
frühere Generationen es versäumt haben, den Herrn zu ehren, weil sie nicht
wirklich Jerusalem zu unserer Hauptfreude machten.
- Die Jugend der Nationen kann in der Bresche stehen und dafür Buße tun,
dass die Gemeinde nicht wirklich ihren Ruf angenommen hat, Israel eifersüchtig
zu machen, sondern dass sie versucht hat, mit Israels tiefen Wunden nur sehr
oberflächlich umzugehen.
- Es gibt Raum für die ältere Generation Buße zu tun, dafür dass sie die
Jüngeren nicht wirklich freigelassen haben in die Hände des Herrn und auch für
all die gut gemeinten, aber in Wirklichkeit bindenden religiösen Formen, die wir
auf sie gelegt haben.
- Es gibt auch Raum für die jüngere Generation, gegenüber den Älteren dafür
Buße zu tun, dass sie ihre Herzen ihren Eltern gegenüber verschlossen haben.
Wenn diese Punkte von Gott sind, dann sind sie wahr und anwendbar für mehr als
nur diese eine Konferenz; dann sind sie ein Fundament dafür, dass das Verlangen
des Herrn, die Herzen der Eltern zu den Kindern zu wenden und die Herzen der
Kinder zu den Eltern und die Gemeinde zu Israel und Israel zu den Nationen zu
wenden, erfüllt werden kann. Bitte betet gemeinsam mit uns, besonders von
Freitag bis Sonntag, gemäß dem Zeugnis Eures Geistes, damit die Absichten Gottes
in ihrer Fülle erreicht werden können.
Die Anbetungsschule
An der Heimatfront haben wir gerade unsere jetzige Schulung mit dem Thema "Bereite
einen Ort für die Gegenwart Gottes" abgeschlossen. Obwohl das Material
grundsätzlich dem früherer Schulungen sehr ähnelt, scheint es dieses Mal so zu
sein, dass wir eine größere Schlichtheit bei unseren Schwerpunkten hatten. Eine
Frage hat uns ganz besonders beschäftigt: "Für wen leben wir?" Durch die Lehre
und die Beispiele in der Schrift zusammen mit unserem eigenen Wandel vor dem
Herrn, hat der Heilige Geist in unserer Mitte gewirkt, um uns zu helfen, über
das hinauszublicken, was unser Verstand uns sagt, dass es da sein sollte. Wie
wahr ist es doch, dass wir, wenn wir uns selbst überlassen sind, nur das sehen,
wonach wir Ausschau halten und dann auch alles nur deuten können gemäß dem, was
wir bereits begriffen haben. Es ist ein Werk Gottes, wenn Er in unsere Gedanken
und Realität mit etwas Neuem eindringen kann, erst recht wenn es etwas ist, das
wir lieber nicht hören würden. Als Jeshua zu den sieben Gemeinden im Buch der
Offenbarung sprach, sagte er wiederholt: "Ich kenne deine Werke." Letztendlich
sind unsere Werke das Zeugnis für die Motive unseres Herzens. Als wir vor ihm
gewartet haben, hat der Herr uns in Seiner Treue unsere Augen für unser Herz
geöffnet. Schlussendlich wird dies uns zu der Einsicht bringen, dass wir unfähig
sind, das Werk Gottes in unserer eigenen Kraft zu vollbringen. Die große
Überraschung kommt, wenn wir sehen, wie oft das, was unserer Ansicht nach Seine
Stärke war, in Wirklichkeit unsere eigene Fähigkeit war, und wie oft wir das,
von dem wir annahmen, dass wir es für Ihn tun, in Wirklichkeit für uns getan
haben.
Wenn wir uns selbst in Seinem Licht gesehen haben, richten wir unseren Blick
darauf, mit Seinem Herzen in Berührung zu kommen. Wenn wir versuchen zu erkennen,
was Gott fühlt und uns selbst offen und zugänglich für Ihn machen, dass Er Sich
Selbst in und durch uns ausdrücken kann, dann stellt sich oft heraus, dass dies
ein etwas anderer Ansatz zum Leben im Glauben ist, als wir ihn normalerweise
haben. Das Angesicht des Herrn zu suchen, ist mehr als nur Antworten auf Fragen,
Richtungsweisung für unser Leben und Verständnis zu ergattern. Die wörtliche
Bedeutung im Hebräischen für "Sein Angesicht suchen" ist, das anzuschauen, was
Er anschaut. Da die Schrift Israel Seinen Augapfel nennt, gelangen wir, wenn wir
Sein Angesicht suchen, zu Seinem Herzen für Israel.
Fotos von unserer aktuellen Anbetungsschulung könnt Ihr hier
<http://www.emmausway.org/sow_6.07.htm> betrachten.
Wir planen, unsere nächste Anbetungsschulung vom 12. bis 24. August
abzuhalten. Wenn Ihr interessiert seid zu kommen, dann wendet Euch bitte an
Michael unter Michael@emmausway.org.
Hilfe, Hilfe
Wenn Ihr ein Herz für die Arbeit von Emmaus Way habt .... wenn Ihr den Wunsch
habt, dem Herrn und Seinem Leib in Israel zu dienen ... wenn Ihr gesegnet wäret,
andere zu unterstützen, während sie den Herrn suchen ... wenn Ihr Freude an
einfacher Arbeit so wie kochen, putzen und gärtnern habt und etwas Zeit
investieren könnt, dann lasst es uns bitte, bitte wissen. Ihr könnt Arni unter
arni@emmausway.org kontaktieren.
Schwere Zeiten
In sechs Tagen ist der 17. Tammuz, der Anfang der dreiwöchigen Periode der "schweren
Zeit" oder "Notlage", in der die Kinder Israels in der Geschichte immer wieder
unheilvolle Ereignisse erlebt haben. Die Gebetsnot wird sicherlich noch durch
die Bewegungen in Gaza, Iran, Syrien etc. etc. etc. verstärkt.
Wir sind so gesegnet dadurch, dass Ihr uns zur Seite steht. Der Herr segne Euch
von Zion aus!
Im Dienst für Euch ...
zur Ehre Seines
Namens,
Arni und Yonit
Während wir
auf dieser Erde sind, lasst uns in das, was zeitlich und vergänglich ist,
investieren,
damit wir im Königreich des Himmels eine ewige Belohnung ernten mögen
Nähere Informationen, wie man am persönlichen "Gebetsschild" teilnehmen kann,
gibt es hier
<http://www.emmausway.org/PrayerShield.htm> .
Die gegenwärtigen finanziellen Nöte von Emmaus Way findet Ihr hier
<http://www.emmausway.org/gerweb/EW%20German/Bedarf.htm> .
Für Spendeninformationen, bitte hier
<http://www.emmausway.org/gerweb/EW%20German/F%20Policy.htm> klicken.
Der Dienst von
Emmaus Way finanziert sich ausschließlich aus dem Glauben und ist daher auf die
Unterstützung durch das Volk Gottes angewiesen.