26. Juli 2007
11. Av 5767
Liebe Freunde und Beter,
wir sind mit einer Situation konfrontiert, die viel Gebet erfordert. Wir
haben darüber bisher nicht geschrieben, weil wir davon überzeugt waren, dass
sich alles ganz sicher von selbst lösen wird. Vielleicht waren wir naiv und
haben die Entschiedenheit des Feindes, uns zu schaden, unterschätzt, aber wir
sind an dem Punkt, wo wir auf Gottes Eingreifen angewiesen sind.
Die Steuergesetzgebung der Kommunen sieht vor, dass Gebetshäuser von der
Entrichtung der Kommunalsteuer befreit werden. Dies war viele Jahre lang unser
Status in Tel Aviv. Jedes Jahr kam ein Beamter und hat die Einrichtung überprüft,
um sicherzustellen, dass die Aktivitäten die Befreiung rechtfertigen. Am Anfang
des Jahres, welches unser letztes in Tel Aviv sein würde, hob die Stadt aus
unersichtlichen Gründen unsere Befreiung auf, ohne dass wir irgendetwas
verändert hatten. Wir fochten den Bescheid an und brachten mit Hilfe unseres
Anwaltes, den wir zu dieser Zeit engagiert hatten, unseren Fall vor. Wir
präsentierten persönliche Zeugnisse und verschiedene eidesstattliche Erklärungen,
die bezeugten, dass wir in der Tat ein Gebetscenter sind und dass sich nichts
geändert hatte, das die Aufhebung der Befreiung rechtfertigte. Zu unserem großen
Erstaunen wurde unser Einspruch abgelehnt. Aber sie stimmten zu, uns für den
Tabernakel und den Fürbitteraum, ausschließlich der Unterkünfte, eine Befreiung
zu erteilen. Das reduzierte unsere Steuerschuld auf ungefähr $40,000.
Zu diesem Zeitpunkt waren wir schon ins judäische Hügelland umgezogen und hatten
einen gläubigen Anwalt aus Jerusalem engagiert. Unser neuer Anwalt fand eine
Ausnahmeregelung im Gesetz, die ganz speziell eine Befreiung von 66% für solche
Schlafunterkünfte vorsieht, die für geistliche Pilger, die zum Gebet kommen,
bereitgestellt werden. Wir legten das der Stadt vor und sie weigerten sich,
dies zu berücksichtigen, aufgrund dessen, dass wir diesen Punkt nicht von Anfang
an präsentiert hatten. (Unserem ersten Anwalt war diese Regelung nicht bekannt
gewesen.)
Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir nur eine einzige "juristische" Möglichkeit,
nämlich die, die Stadt zu verklagen, dass sie eine ungerechte Entscheidung
getroffen hat. Es gibt jedoch noch einen anderen Weg, den wir am Mittwochmorgen,
dem 1. August, ausprobieren werden. Dieser Termin kann nicht im Voraus
vereinbart werden. Wir müssen zur Kommunalverwaltung in Tel Aviv gehen, eine
Nummer ziehen, warten, bis wir an der Reihe sind, um dann um Gnade zu ersuchen.
Sie haben die Möglichkeit, die Schuld auf einen symbolischen Minimalwert zu
reduzieren. Wir werden erklären, wer wir sind, was wir getan haben und was
geschehen ist und beten, dass der Herr für uns das Herz eines Menschen öffnen
wird. Wir wissen nicht, was der Plan Gottes ist, aber wir werden der Leitung des
Geistes folgen. Vielleicht geht es bei dem allen um die Errettung eines
Stadtangestellten.
Deshalb werden Mittwochmorgen um 8:30 Uhr Arni, Michael, Yonit und unser
gläubiger Anwalt zur Kommunalverwaltung nach Tel Aviv fahren. Michael und Yonit
werden draußen beten, während die anderen drinnen sind.
Bitte betet mit uns, dass der Herr verherrlicht wird, und dass sich Sein
Wille in unserem Leben und Dienst manifestiert.
Der Herr segne Euch von Zion aus!
Im Dienst für Euch ...
zur
Ehre Seines Namens,
Arni und Yonit
Während wir
auf dieser Erde sind, lasst uns in das, was zeitlich und vergänglich ist,
investieren,
damit wir im Königreich des Himmels eine ewige Belohnung ernten mögen
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