22. Januar
2007
3. Shvat 5767
Liebe Freunde und Beter,
danke, danke, danke vielmals Euch allen, die ihr uns Worte der Ermutigung, des
Segens, der Bestätigung und der Wertschätzung geschickt habt. Danke, vielen Dank
an jeden einzelnen von Euch, der uns im Gebet getragen und vor den Herrn
gebracht hat. Tag für Tag befinden wir uns in einem heftigen Kampf für den
Glauben, bestehen zu bleiben angesichts des Werkes des Geistes in unserem Leben.
Ganz gewiss ist unsere Fähigkeit, dem durchdringenden Licht des Geistes der
Wahrheit standzuhalten, abhängig von Euren Gebeten und Eurer Fürbitte für uns.
Auf der einen Seite ist dies der Augenblick der entsetzlichen, schmerzhaften und
demütigenden Ansammlung einiger unserer größten Ängste. O ja, wir werden
wirklich und wahrhaftig auseinander genommen. Aber das "Abstreifen" unseres
Fleisches lässt uns geheilter und hoffungsvoller werden und weniger zerbrochen
und mutlos, und die gewaltige Hoffnung, Gottes Herrlichkeit zu schauen, erquickt
uns ständig. Wenn Gott spricht, egal wie hart, erschütternd und zerbrechend Sein
Wort ist, es ist immer auch voll Leben und Liebe.
Der Herr hat für uns den Weg geöffnet, im Februar in die USA zu reisen, um Arnis
Mutter zu besuchen und dann an einer Woche mit intensiver Seelsorge und Dienst
durch einen speziell begabten und professionell ausgebildeten Bruder
teilzunehmen. Obwohl wir viel empfangen während unserer Zeiten mit dem Herrn,
glauben wir, dass eine Verbindung existiert zwischen der Frucht und den Wurzeln,
die wir noch nicht ganz verstehen. Wir haben auch den Eindruck, dass dies der
von Gott geplante Augenblick ist, mit unserer Mutter Zeit zu verbringen,
höchstwahrscheinlich damit sie errettet wird. (Arnis Mutter möchte so gerne,
dass wir kommen, dass sie unsere Flugtickets bezahlt. Sie ist viel offener
geworden, über "echte", wichtige Dinge zu sprechen, seitdem Yonits Mutter zum
Herrn gegangen ist). Wir werden vom 11. bis zum 18. Februar bei ihr sein und in
der Seelsorge vom 19. bis zum 23. Ihr könnte Euch gar nicht vorstellen, wie sehr
wir uns über Eure Gebete während dieser Tage freuen würden.
* * *
Wenn wir unseren Blick in die andere Richtung lenken, weg vom Wirken des Geistes
in unserem Innern, dann befinden wir uns direkt am Zugang zum Roten Meer, und
die feindlichen Armeen sind uns dicht auf den Fersen. Unser Rufen muss sich
manchmal ein bisschen wie das der Kinder des Exodus anhören. Wie sind wir bloß
hierher geraten? Gab es nicht genug Gräber in Ägypten? Ist dies nun unser Ende?
Wir ermahnen unsere Seele ... GIB IHM DIE EHRE. PREISE IHN. ER IST TREU. ER IST
WÜRDIG. ER IST GOTT. Und zur selben Zeit suchen wir wie verrückt nach dem Stab,
der dann, wenn wir ihn ausstrecken, das Meer teilen wird.
Es geht hier spezifisch um das Thema Finanzen. Wir haben einen speziellen Bedarf
an Extra-Spenden, damit wir in den tosenden Fluten dieses Monats ans andere Ufer
gelangen können. Wir haben kein Problem damit, vor Euch unsere
Charakterschwächen zu bekennen und Buße zu tun für unsere Verfehlungen. Es ist
eine andere Sache, vor unserem Vermieter zu stehen, dem wir Zeugnis abgelegt
haben von der überreichen Gnade Gottes, die uns mit dem versorgt, was wir für
die Dinge benötigen, die Er geboren hat, und nicht in der Lage zu sein, unseren
Verpflichtungen nachzukommen. Da geht es um mehr als um unseren Ruf. Das könnte
einen schwarzen Fleck in ihren Seelen hinterlassen, gleich neben unserem Zeugnis.
Würdet Ihr bitte beten, ob Ihr eine Extra-Spende geben könnt, die uns hilft, ans
andere Ufer zu gelangen? Vielleicht könntet Ihr auch darüber beten, ob es
richtig wäre, sich zu verpflichten, uns im ersten Halbjahr dieses Jahres zu
unterstützen.
Wir haben eine Vorstandssitzung diesen Freitag, in der wir beten werden
bezüglich der Veränderungen, die bereits geschehen sind, und Gott um
Richtungsweisung, Klarheit und Bestätigung für die Zukunft bitten werden. Wir
brauchen und schätzen Eure Gebete in dieser Zeit so sehr!
Der Herr segne Euch von Zion aus!
Im
Dienst für Euch ...
zur
Ehre Seines Namens,
Arni und Yonit