2. Februar 2007
15. Shvat 5767

Liebe Freunde und Beter,
 
letzte Woche trafen wir uns mit unseren Vorstandsmitgliedern in Deutschland und hier in Israel, um das Wort und den Weg des Geistes für uns persönlich und für Emmaus Way herauszufinden. Wir waren alle völlig in Einheit darüber, wie wir das Geschehene betrachten sollen, was der Herr für uns persönlich in diesem Augenblick möchte und auch in Bezug auf unsere Zukunftsvision für Emmaus Way.  Unsere Brüder bestätigten das, was wir vom Herrn empfangen haben, und drückten ihr Vertrauen in die Art, wie wir geleitet werden, aus. Wir sind sehr dankbar für die Ratgeber, mit denen Gott uns umgibt, und auch für den weiteren Kreis von Freunden, die uns unterstützen und anspornen. Ganz herzlichen Dank für Eure Gebete und Eure vielen Nachrichten mit Zeilen der Ermutigung, des Vertrauens und der Unterstützung. Der Lichtpunkt am Ende des Tunnels wird immer größer. Wir sind gesegnet... und auch ein bisschen kampfesmüde.
 
Hier ein paar Punkte, die die Ergebnisse unserer Treffen zusammenfassen:
 
-      Es ist wichtig, dass wir nicht darauf schauen, wie es zur Krise kam, sondern dass wir sehen, dass der Herr uns alle an einen bestimmten Ort gebracht hat nach Seinem Plan.

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Dies ist ein von Gott vorherbestimmter Augenblick für Arni und Yonit, um Heilung und Befreiung von Problemen und Umständen zu finden, die sie daran hindern, die Fülle des Segens des Vaters zu genießen, und so verändert zu werden, dass sie Sein Herz und Seine Gedanken auf korrekte Weise vor anderen repräsentieren.

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Es erscheint uns gut und unserem Vorstand vertretbar, dass wir unsere Pause vom Dienst noch mindestens einen Monat länger nach unserer Seelsorge in den USA fortsetzen. Ende März werden wir mit unserem Vorstand gemeinsam wieder vor den Herrn treten, um den nächsten Schritt zu erfahren. Wir möchten sicher sein, dass wir dem, was wir vom Herrn in den kommenden Tagen empfangen werden, genug Zeit geben, damit wir es richtig verdauen und verarbeiten können.

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In Übereinstimmung mit zahlreichen prophetischen Worten, die wir im letzten Jahr empfangen haben, glauben wir, dass Gott dabei ist, etwas Neues bei Emmaus Way zu tun. Der jetzige Prozess und unsere Heilung ist ein wichtiger Teil der Vorbereitung für unsere Arbeit in der kommenden Ernte. Unsere persönlichen Probleme spiegeln die Art von Problemen wider, mit denen sich das jüdische Volk im Allgemeinen und besonders die junge Generation auseinandersetzen muss.

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Wir sind zur Anbetung berufen. Wir sind dazu berufen, unser Volk zu erreichen. Wir sind dazu berufen, zu den Nationen zu gehen und sie einzuladen zu kommen – zu kommen und im Verheißenen Land anzubeten ... zu kommen und dem Leib in Israel zu helfen, die Ernte einzusammeln und für die Absichten Gottes in Israel einzutreten.
 

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Von 1992, wo wir nach Israel einwanderten, bis 1997 war der Hauptschwerpunkt von Emmaus Way Evangelisation. Von 1998 bis 2006 war unsere Konzentration auf Anbetung ... dem Herrn zu dienen ... den Weg zu bahnen, damit die Ernte eingebracht werden kann. Diese zwei Berufungen findet man in der Geschichte aus Lukas 24, wo Jeshua die zwei Jünger auf ihrem Weg nach Emmaus traf. Er öffnete ihnen die Schrift, die von Ihm selbst Zeugnis gibt (Evangelisation) und ihre Herzen brannten in Seiner Gegenwart (unsere Erfahrung in der Anbetung).
 
Ein dritter Aspekt überschneidet sich mit unseren persönlichen Erfahrungen gerade, und wir glauben, dass darin ein Element verborgen ist, das den anderen beiden Aspekten Leben gibt. Die Straße nach Emmaus, der Pfad, auf dem wir Seine Wege verstehen lernen und Seiner Gegenwart begegnen, wurde und wird immer noch von den Männern und Frauen eingeschlagen, deren Bemühungen, Hoffnungen und Erwartungen nicht so eingetroffen sind, wie sie sich ganz sicher waren, dass sie eintreffen würden. Die intimste Gemeinschaft mit Gott finden wir an dem Ort unserer größten Not, wenn die Zerbrochenheit so groß ist, dass wir sie selbst nicht mehr korrigieren können. Das ist keine neue Offenbarung. Jeshua sagte: "Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel. Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden. Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben..." (Math.5:3-5)

Die griechisch humanistische, so-musst-du's-machen Botschaft, die in der westlichen Kultur verbreitet wurde, enthält nicht den Schlüssel zum Herzen eines Volkes mit einer dreitausend Jahre alten Geschichte von Ablehnung und geplanter Vernichtung. Wir sehen das, was Gott gerade in unserem Leben tut, als "Schlüssel"-Erfahrung an, die uns mit der Seele unseres Volkes verbindet. Der Apostel Paulus kannte den Herrn. Sein Glaube war echt. Er war echt. Nach allem, was er gehört, gesehen, getan und erlebt hatte, sah er sich immer noch als  "größter unter den Sündern"... "Oh ich elender Mensch." Wir glauben nicht, dass wir Gefäße sein können, die der Meister gebrauchen kann, dass wir Jeshua unserem Volk offenbaren können, wenn uns nicht mehr bewusst ist, dass wir ohne Gott verloren sind, auch wenn wir "errettet" sind.
 
Wenn Ihr für uns persönlich betet, dann betet bitte auch für das Volk Israel in der gleichen Art. Wir denken, dass vieles von dem, was wir durchleben, bei Juden sehr oft vorkommt, sogar auf ganze Generationen bezogen.
 

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Wir haben gerade einen Anruf erhalten von einer israelischen Freundin, einer prophetischen Fürbitterin, der der Herr schon im September eine Bürde gab, für uns zu beten. Sie rief an, um uns zu informieren, dass sie den Eindruck hat, dass der Herr ihr gezeigt hat, dass es einen Angriff auf die Finanzen des Dienstes gibt und dass wir für Schutz über diesem Gebiet beten sollen. Sie sagte, dass ein Geist gegen uns kommt, der das wegnehmen möchte, was uns gegeben wurde. Unsere Freundin fuhr dann fort, von einem Traum zu erzählen, den sie vor vier Monaten hatte. Im Traum wurde mir ein großer Sack, der mit Geld gefüllt war, das Emmaus Way gehörte, von jemandem weggerissen und dann in einen Schrank hinter eine verschlossene Tür gelegt. Wir glauben, dass das Wort und der Traum vom Herrn sind und dass beides etwas über den Kampf, in dem wir uns befinden, offenbart. Würdet Ihr bitte mit uns beten, dass dieser Geist gebunden, die Tür des Schrankes geöffnet und das Geld - mit Zinsen - zurückgegeben wird?
 

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Bitte denkt an uns vom 11. bis 18. Februar, wenn wir bei Arnis Mutter in New York sind, und vom 19. bis zum 23. Februar während unserer Zeit in der Seelsorge. Wir haben den Eindruck, dass beide Zeiten sehr entscheidend sein werden. Bitte betet für uns, dass wir das Herz unserer Mutter erreichen und sie sanft ins Königreich des Himmels führen können. Wir werden unsere ganze Zeit ihr widmen und sind so dankbar, dass wir diese Zeit geschenkt bekommen, um "unsere Mutter zu ehren".
 
 

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Zum Schluss möchten wir besonders um Gebet für unsere Freundin und Mitarbeiterin Qaumaniq bitten, die viele von Euch kennen und lieben. Sie kämpft seit 19 Jahren mit Krankheit und nun wurde eine Vergrößerung in ihrem Nacken gefunden. Sie muss einige Aufnahmen und weitere Untersuchungen machen lassen und hat darum gebeten, dass wir Euch alle bitten, für sie zu beten, für finanzielle Versorgung für die medizinischen Kosten, Weisheit bei ihren Ärzten und für einen guten Befund.

Der Herr segne Euch von Zion aus!
 
                                                                                                                        Im Dienst für Euch ...
                                                                                                                                zur Ehre Seines Namens,
 

                                                               Arni und Yonit