5. August 2007
27. Tammuz 5767

Liebe Freunde und Beter,
 
die Themen dieses Briefes sind:
 
-      Bericht über die Deutschlandreise
-      Bericht über das Treffen mit den Stadtangestellten
-      Neuigkeiten von Emmaus Way
-      Anbetung auf den Straßen
-      Gedanken über Anbetung
-      Hilfsaufruf

Bericht über die Deutschlandreise

Herzlichen Dank Euch allen, die Ihr uns in diesen Tagen im Gebet unterstützt habt. Als ich diesmal durch Deutschland reiste – es war meine 26. Reise in vier Jahren – da erlebte ich, dass überall, wohin ich kam, zwei Themen den Menschen ganz speziell am Herzen lagen: das Eingeständnis, dass sie etwas ganz Neues in ihrem geistlichen Leben und im Leben der Gemeinde brauchen und das Bewusstsein, dass die Jugend der Nation aufstehen und ihren Platz einnehmen muss. Wir wussten, dass das Wort, das wir 2004 empfangen hatten, dass der Herr eine neue Bewegung unter der Jugend Deutschlands hervorrufen würde, nur Wurzeln schlagen kann, wenn die Gemeinde in Deutschland das Wort selbst für sich ergreift. Wir beteten...hofften auf einen deutschen Leiter oder eine Leiterin, die die Vision mit ihrem eigenen Herzen ergreifen würde. Der Geist half uns, einen einseitigen Brief aufzusetzen, der die Vision zusammenfasste, und Er bewirkte auch, dass dieser weitläufig in Deutschland verbreitet wurde. Am Ende dieser Reise fand ich nicht nur einen solchen Leiter ... ich fand sechs. Sie bestätigten ihre Unterstützung und den Willen, mitzumachen, durch Kommentare wie: "Das ist nicht Deine Vision, es ist meine" und "ich möchte diese Gelegenheit nicht versäumen." Insgesamt gesehen, geschah alles, was wir für diese Reise als Ziel gesteckt hatten... und noch viel mehr. Einige Angelegenheiten, die noch im Visionszustand waren, scheinen geboren worden zu sein.
 
-      Eine Kurzzusammenfassung der Vision, die wir über die vierte Generation empfangen haben, gibt es hier <http://www.emmausway.org/gerweb/EW%20German/visionforYG.htm> .
-      Um die Botschaft "Aufruf an die Jugend" zu hören, klickt bitte hier <http://www.emmausway.org/gerweb/EW%20German/Audio%20Botschaften.htm> .
 
Es gibt jedoch eine Sache, von der wir speziell berichten möchten. Am Mittwochmorgen ging eine kleine Gruppe in die Stadt Plauen. Obwohl dies heute ein etwas niedergeschlagener und verarmter Ort ist, hatte Plauen vor dem Krieg das höchste Pro-Kopf Einkommen im Vergleich zu anderen deutschen Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Plauen war der Ort, an dem Hitler den ersten Aufruf an die deutsche Jugend richtete, seine dämonischen Ziele aufzugreifen. Ostdeutschland, (wo Plauen liegt), wurde am 7. Oktober 1949 zu einem unabhängigen Staat. Genau 40 Jahre später, am 7. Oktober 1989, versammelten sich 15.000 Menschen mit brennenden Kerzen auf den Stufen einer Kirche in Plauen zu einem stillen Protest gegen die von den Kommunisten erzwungene Teilung Deutschlands. Am nächsten Tag umrundeten in Leipzig über 100.000 Menschen den Marktplatz auf dieselbe Weise. Einen Monat später, am 9. November, dem Jahrestag der Kristallnacht, der den Anfang des radikalen Plans, alle Juden Europas zu töten, markiert, fiel die Berliner Mauer. Was in Plauen begann, veränderte die Nation für immer. Im Gehorsam gegenüber der Leitung, die wir vom Geist verspürten, setzten wir einen Aufruf an die Jugend in Deutschland frei, noch einmal aufzustehen. Aber dieses Mal wird sie Leben aus den Toten zu den Söhnen und Töchtern Israels bringen. Ein deutscher Leiter stand als Repräsentant seiner Generation (der dritten nach dem Holocaust) auf, nahm die Berufung an und weihte sein Leben den Endzeitabsichten Gottes. Ich kleidete ihn mit meinem Tallit ein und blies die Shofar dort auf der Straße. Dann gingen wir zu dem Ort, wo früher die Synagoge in Plauen stand, die 1930 zerstört wurde, und nahmen als der Eine Neue Mensch das Abendmahl zusammen ein im Vertrauen darauf, dass Gott am Ende alles, was der Teufel zum Bösen geplant hat, zur Verherrlichung Seines Namens benutzen wird. Auf dem Boden, der mit jüdischem Blut durchtränkt ist, gossen wir den Abendmahlswein aus und deklarierten, dass Jeshua den Fluch weggewaschen hat.
 
 
 
Bericht über die Situation mit der Kommunalverwaltung in Tel Aviv

Wir geben dem Herrn die Ehre dafür, dass Er uns einen neuen Weg, Berufung einzulegen, geöffnet hat. Wir sind dankbar für die vielen Freunde, die uns geschrieben haben, um uns ihrer Gebetsunterstützung zu versichern. So wie die Dinge aussahen, hätten wir normalerweise einen endgültigen Bescheid erhalten müssen. Die Stadtangestellten hätten es einfach ablehnen können, mit uns darüber zu sprechen, und dann hätten wir keine andere Möglichkeit gehabt, als vor Gericht zu gehen. Unsere Position ist, dass ihre Entscheidung klar gegen eine Vorkehrung im Gesetz verstößt. Okay, wir müssen auch bedenken, was der Herr wohl für Absichten in dieser Angelegenheit hat. Er ist souverän. Emmaus Way ist Sein Dienst und es geht um Sein Geld. Sowohl vom gesetzlichen Standpunkt aus als auch aus moralischer Sicht hätte dies alles nie geschehen sollen. Dass wir uns damit beschäftigen müssen, hat uns viel Zeit gekostet und uns hohe Gerichts- und Anwaltskosten beschert. Warum hat Gott das zugelassen? Bis jetzt gab es noch kein Anzeichen dafür, dass dadurch das Königreich vorangebracht wird. Wir sagen dies im Glauben daran, dass alle Dinge, die Gott initiiert oder zulässt, schlussendlich zum Besten Seiner Kinder gereichen werden. Es sieht so aus, dass wir vielleicht noch eine andere Angelegenheit verfolgen werden müssen. Ungefähr vier Jahre lang haben wir 100% für 250 Meter Büroraum bezahlt. Es gibt eine Vorkehrung im Gesetz, die eine Befreiung von der Kommunalsteuer um 66% für Büroraum vorsieht, der nur dazu benutzt wird, ein Gebetshaus zu verwalten. Am Ende kann es sein, dass die Stadt uns viel mehr zurückzahlen muss als die Summe, die wir ihnen angeblich schulden. Möge Gott verherrlicht werden und der Feind dazu gezwungen sein, das zurückzuzahlen, was er gestohlen hat, mit Zinsen!
 

Neuigkeiten von Emmaus Way

Ja, Gott! Aus der Tiefe riefen wir und Er hörte uns. Gerade als wir das Gewicht nicht länger tragen konnten, uns um beides, die geistliche und die praktische Seite des Dienstes, zu kümmern, da antwortete der Herr weit über unsere Hoffnungen und Vorstellungen hinaus, was wir nur hätten erbitten können. Vor zwei Wochen zog ein ganz nettes Ehepaar mit einem jungen Sohn (David, Katya und Eliyahu Clements) in eines unserer leeren Apartments, um sich in praktischer Hinsicht um das Anwesen zu kümmern ... hauptsächlich David. Ihre Gaben, Erfahrung und ihre geistliche Reife sind so groß, dass wir niemals eine Liste machen müssen, was erledigt werden muss. Es war unsere Hoffnung, dass der Herr jemanden/mehrere senden würde, die sich so um das Grundstück kümmern als wäre es ihr eigenes ... oder wie David es sagt ... Gottes Grundstück. Irgendwann hat sich David, ein Veteran aus dem Vietnamkrieg, vor und nach den Phasen seines geistlichen Dienstes, Kenntnisse angeeignet in Hochbau, einfachem Ingenieurwesen, Gartenbau, Automechanik, Computertechnologie und Webdesign; und Katya ist professionelle Fotografin, Malerin und Graphikerin. Darüber hinaus teilen wir die Leidenschaft für das Neue, das Gott in der Welt tut, das in keine Schublade passt.
 
Das ist nicht alles. Eine langjährige Freundin, Karen Wilson, ist gerade aus den USA gekommen, um uns für die nächsten zwei Monate zu helfen. Am 14. August wird ein deutscher Bruder für zehn Tage von Schweiß und Arbeit kommen und irgendwann nächsten Monat wird sich uns Rachel Williams, eine frühere Teilnehmerin der Dienstschule von Emmaus Way, für eine längere Arbeitsperiode als Verwalterin der Apartments anschließen. Wir danken Gott jeden Tag!
 
 
Anbetung auf den Straßen

Vor ungefähr drei Wochen, während einer ganz gewöhnlichen Lehrzeit in der Succat Hallel, sprach Rick Ridings über die Macht der öffentlichen Anbetung. Das war besonders bedeutsam für uns, da der Herr nur wenige Wochen zuvor uns den Eindruck und das Verlangen gegeben hatte, Ihm auf der Straße so zu dienen, wie wir es im Tabernakel, versteckt in den Hügeln Judäas, tun. In der letzten Woche hatte ich (Arni) die Gelegenheit, Ricks Botschaft praktisch fortzuführen mit meinem Zeugnis darüber, wie Gott uns mit einer göttlich arrangierten Strategie in den letzten fünfzehn Jahren bis an diesen Punkt gebracht hat. Wir hoffen, in den nächsten Tagen diese Botschaft mit dem Titel "Ihn auf die Straßen bringen" auf unserer Webseite veröffentlichen zu können.
 
Als wir das erste Mal uns geleitet fühlten, auf der Straße anzubeten, war unsere Vision nicht größer als die, dass wir, so wenige wie wir sind, dem Herrn ein Opfer bringen. Wir sehen nun, dass Gott auch zu anderen über dieselbe Angelegenheit gesprochen hat, und es wird uns bewusst, dass die Vision größer ist als wir anfangs dachten. In den kommenden Tagen werden wir uns mit den Leitern von Succat Hallel treffen, um den Herrn zu suchen, wie wir weiter vorgehen sollen. Wir haben einige Gedanken, aber wir bitten Euch zu beten, während wir darauf warten, dass die Bestätigung durch den Heiligen Geist kommt.
 
Wir werden am Mittwochabend wieder in den Straßen Jerusalems anbeten. Würdet Ihr bitte für uns beten und für diejenigen, die vom Heiligen Geist gezogen werden?
 
 
Gedanken über Anbetung

Wir alle wissen, wie wir das Wort "Anbetung" definieren. Im Wesentlichen geht es darum, völlige Hingabe und Verehrung gegenüber jemandem oder einer Sache auszudrücken. Während all der Jahre haben wir oftmals beobachtet, dass wir Handlungen als Anbetung bezeichnen, die gar keine Anbetung sind. Wahre und reine Anbetung (gibt es überhaupt eine andere?) darf per Definition überhaupt kein Element oder Motiv von Nutzen für den Anbeter beinhalten. Wenn der Zweck der Handlung nicht ausschließlich der ist, Ihn zu segnen, sondern etwas von Ihm zu bekommen, wo ist dann der Unterschied zwischen dieser Handlung und Götzendienst? In wahrer Anbetung verschwindet die Person des Anbeters völlig von der Bildfläche. Wenn wir auf uns selbst schauen oder mit uns selbst beschäftigt sind, dann stehen wir einer Erfüllung des Geistes im Wege. Gott zu sagen, wie sehr wir Ihn lieben, ist etwas anderes, als Ihm zu sagen, wie sehr wir Ihn brauchen. Wie viel von dem, was wir Anbetung nennen, ist eigentlich auf uns selbst bezogen?
 
Ein Hilfsaufruf

Da unser Bedarf an praktischer Hilfe wunderbar durch Gebetserhörung gedeckt wurde, möchten wir nun einen Aufruf an Anbeter, Krieger und Fürbitter machen. Vor Jahren gab uns der Herr den Glauben dafür, dass eine ganze Generation in Israel Jeshua als den, der Er ist, erkennt, dass sie freigesetzt werden von allen religiösen Formen und menschlichen Traditionen und dass sie Gottes Berufung als Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs erfüllen. Mit diesem Ziel im Auge beten wir und rufen eine weltweite Armee von Fürbittern dazu auf, den dichten, dämonischen Nebel zu durchbrechen, der die Sinne verblendet und die Herzen der Kinder Israels gefangen hält. Würdet Ihr darüber nachdenken, ob Ihr Teil dieser Armee sein wollt? Würdet Ihr darüber beten, ob Ihr einige Tage, eine Woche oder mehr dafür dem Herrn weihen könntet, hierher ins Land zu kommen und zu beten und zu fasten, damit die Herrlichkeit Gottes auf die junge Generation in Israel kommt? Wenn ja, dann kontaktiert uns bitte unter arni@emmausway.org.
 
Der Herr segne Euch von Zion aus!
 
                                             Im Dienst für Euch ...
                                                               zur Ehre Seines Namens,
 

                                                                                                      Arni und Yonit


 


Während wir auf dieser Erde sind, lasst uns in das, was zeitlich und vergänglich ist, investieren,
damit wir im Königreich des Himmels eine ewige Belohnung ernten mögen
 
Nähere Informationen, wie man am persönlichen "Gebetsschild" teilnehmen kann, gibt es hier <http://www.emmausway.org/PrayerShield.htm> .
Die gegenwärtigen finanziellen Nöte von Emmaus Way findet Ihr hier <http://www.emmausway.org/gerweb/EW%20German/Bedarf.htm> .
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Der Dienst von Emmaus Way finanziert sich ausschließlich aus dem Glauben und ist daher auf die Unterstützung durch das Volk Gottes angewiesen.