20.
August 2007
6. Elul 5767
Liebe Freunde und Beter,
in diesem Brief:
- Ein erstaunlicher archäologischer Fund
- Das Neuste über Befreiungen und Steuern
- Anbetung auf den Straßen
- Offene Türen zu offenen Herzen
- Eine wichtige Entwicklung in Nes Harim
Für unsere deutschsprachigen Leser gibt es jetzt auf unserer Webseite Arnis
Bericht über seine Deutschlandreise. Klickt hier
<http://www.emmausway.org/gerweb/EW%20German/tripreport.htm> , um ihn zu
lesen.
Ein archäologisches Wunder
Vor ein paar Tagen spazierte David zwischen den Büschen und Bäumen umher, die an
unser Grundstück angrenzen. Ungefähr 50m von unserem Haus entfernt traf er auf
ein Gebiet, das mehrere Meter breit mit flachen Steinen übersät ist. Als er
genauer hinschaute, bemerkte er mehrere kleine Bächlein, die sich in den Felsen
hineingebohrt hatten und in zwei eingemeißelte kleine Becken hinabflossen. Er
holte seine Frau Katya, die sich sehr gut mit der Antike auskennt, damit sie
sich das anschaut, und sie konnte es als kanaanitischen Opferaltar
identifizieren. Am Kopfende dieser Steinansammlung befand sich, etwas versteckt
hinter einem Baum, ein großer Stein, genau dort, wo man früher wohl das Opfer
platzierte.
Es war ein geistlicher Altar (eine geistliche Höhe), wo Blut vergossen wurde ...
und höchstwahrscheinlich auch menschliches. Wir danken dem Herrn dafür, dass Er
dieses dämonische "Einfallstor", das sich direkt in unserem Garten hinter dem
Haus befindet, aufgedeckt hat. Wir und alle Leute, die gerade bei uns waren, gingen
an diesen Ort, um für die Greuel, die dort stattgefunden haben, Buße zu tun. Wir
gossen Öl und Wasser auf den Boden, proklamierten die Herrschaft Jeshuas und
reinigten und heiligten den Boden für den Einen Wahren Gott. Bitte betet mit uns,
dass wir alle anderen Orte in unserer unmittelbaren Nachbarschaft entdecken, wo
dieselben Maßnahmen erforderlich sind.
Befreiungen und
Steuern
Das Büro unseres Anwalts teilte uns kürzlich etwas Interessantes mit. Es sieht
so aus, dass es noch eine weitere Bestimmung gibt, die wir wahrscheinlich auch
in Anspruch nehmen können, was die Befreiung von der Kommunalsteuer anbetrifft,
die für solche Grundstücke gilt, die von religiösen Organisationen für
religiöse Zwecke benutzt werden. Da wir messianisch sind, fallen wir in die
Kategorie derer, die die Anerkennung eines katholischen Geistlichen benötigen,
der mit dem Innenministerium zusammenarbeitet. Wenn er bestätigt, dass wir
wirklich ein Center für Anbetung und Gebet sind, dann sollte uns unseres Wissens
eine große Erstattung von der Kommune Tel Aviv zustehen. Wir spüren, dass der
Feind uns früher oder später alles zurückzahlen muss, was er gestohlen hat. Wenn
das der Herr auch so sieht, dann ist unserer Ansicht nach jetzt ein günstiger
Augenblick dafür gekommen, dass die Zurückzahlung beginnt. Bitte betet weiterhin
mit uns gemeinsam dafür, dass Gottes Gerechtigkeit über die Welt, das Fleisch
und das Reich der Finsternis triumphiert.
Anbetung auf den
Straßen
Letzte Woche gingen wir zum Unabhängigkeitspark, der nicht weit vom Zionspark
entfernt ist, (wo wir vorherige Woche waren). Es war so viel Verkehr in der
Stadt, dass wir erst spät nach Einbruch der Dunkelheit eintrafen. Es war das
erste Mal, dass wir eine Stoffabdeckung auf drei Seiten aufbauten und sechs
Fackeln, die den Ort erleuchteten. Das sah wirklich cool aus! Da saßen wir
inmitten von Jerusalem in einem speziell hergerichteten Ort und beteten den
Herrn an. Es dauerte ein wenig, bis wir vergaßen, wo wir waren und uns so
benahmen, als wären wir in unserem Tabernakel in den Bergen, aber schlussendlich
brachen wir durch. Einige Menschen kamen vorbei und zwei arabische Männer saßen
eine ganze Zeitlang bei uns. Durch diesen etwas abgetrennten Ort kam eine
Atmosphäre großer Freiheit auf, wo wir mit allen sprechen konnten, die sich zu
uns hereinwagten, obwohl alles draußen in der Öffentlichkeit stattfand. Einem
der arabischen Männer erzählten wir, dass dieser Ort das Haus Gottes sei, und er
lächelte und sagte, dass er das im Geist spürte, während wir anbeteten! Beide
Männer nahmen Arnis Buch mit, das sein Zeugnis enthält, und auch unsere
Kontakttelefonnummer.
Am letzten Mittwoch gingen wir zu der Promenade, von der aus man auf die
Altstadt und den Tempelberg blicken kann. Es ist eine der dramatischsten
Aussichten in der ganzen Welt. Wir hatten den starken Eindruck, dass wir Dinge
in der Stadt freisetzten. Was wir aussprachen, war stärker fokussiert als die
beiden Male zuvor. Ich (Arni) sah einen Fluss von flüssigem Licht, der in die
Straßen floss und die heraussuchte, die ein reines Herz haben. Später fanden wir
heraus, dass am Abend vorher eine Schwester, die in Michaels Hauskreis ist, für
unsere Zeit auf den Straßen gebetet hatte und einen Lichtstrahl sah, der von uns
aus in die Stadt ging!
Während wir dem Herrn dienten, kam eine junge Familie mit zwei kleinen Kindern
direkt zu uns hinein und setzte sich hin. Die Kinder erinnerten uns an unsere
Enkel und deshalb gab es sofort ein Gefühl von "Bekanntsein" und Liebe. Wir
fingen an, uns ganz gemütlich zu unterhalten, und die Mutter erzählte Yonit,
dass sie Orthodox erzogen worden war, aber nicht auf diesem Weg weitergehen
konnte. Sie sagten, dass sie eine Herzensbeziehung zu Gott haben möchten und
sich nicht nur mit Äußerlichkeiten wie Essen und Kleidung beschäftigen wollen.
Sie berichtete uns, dass sie etwas früher an diesem Tag zu ihrem Mann gesagt
hatte, dass sie wirklich herausfinden müssen, was Gott von ihnen möchte. Sie war
sehr daran interessiert zu hören, was Yonit ihr über Jeshua und die
Schriftstellen über Ihn mitteilte. Sie waren sehr nette Leute. Wir ließen sie
mit unserem Buch und unserer Telefonnummer zurück. Betet bitte für O. und Y. und
ihre Kinder. Wir wissen, dass dies ein göttliches Zusammentreffen war, da sie im
Norden leben und nur einige Tage lang in Jerusalem im Urlaub waren.
Diese Woche haben wir Fotos gemacht. Klickt hier
<http://www.emmausway.org/worshipinthestreets.htm> , um unseren mobilen
Tabernakel mit den Fackeln und der Altstadt im Hintergrund zu betrachten.
Die Botschaft, die Arni in Succat Hallel predigte, – Anbetung auf den Straßen –
ist nun auf unserer Webseite zugänglich. Ihr könnt hier
<http://www.emmausway.org/Media.htm> klicken, um sie zu hören. Die Aufnahme
ist etwas leise, aber man kann sie mit Hilfe von Lautsprechern verstehen.
Offene Türen und
offene Herzen
Anbetung ist die Antwort auf die Gegenwart Gottes, und Evangelisation wächst
ganz natürlich aus einem Lebensstil der Anbetung hervor. Dies ist eines der
Worte, das wir 1986 vom Herrn empfingen, was zum Fundament des Dienstes von
Emmaus Way wurde. Von Anfang an begriffen wir, dass es eine Verbindung zwischen
Anbetung und Evangelisation gibt. Als der Herr uns den Eindruck gab, dass wir
auf die Straßen gehen und dort einen Ort für Ihn vorbereiten sollten, spürten
wir, dass die Frucht unseres Handelns nicht unbedingt sofort an Ort und Stelle
sichtbar sein würde. Wir können Euch mitteilen, dass sich, seitdem wir begonnen
haben, besonders für Yonit unerwartete Gelegenheiten aufgetan haben, hungrigen
Menschen, die uns über den Weg gelaufen sind, von Jeshua zu erzählen. Ich (Arni)
bin immer noch im Gespräch mit einem jungen Mann, der sich verwählt hatte! Das
ist ein wirklich ermutigendes Zeugnis. Er hatte eine Yeshiva (eine orthodoxe
Schule) in Amerika besucht, aber er konnte keine Verbindung zu diesem Lebensstil
aufbauen. Unter anderem sind die Leute dort ziemlich abgeschottet. Ich erzählte
ihm, dass wir messianische Juden sind, und er sagte: "Was ist das denn?" Ich
entgegnete, dass wir an Jeshua als unseren Messias glauben, und er sagte: "Wer
ist das denn?" Ich sagte ihm, dass Ihn einige Jesus nennen. Er sagte: "Oh, ich
habe von Ihm gehört." Ich schlug ihm vor, ein paar Schriftstellen zu lesen. So
holte er seine Bibel und wir lasen sie gemeinsam. Er fragte: "Wenn Gott einen
Neuen Bund schließen will, warum hat Er uns das nicht gesagt? Und wenn eine
Jungfrau ein Kind haben wird, warum hat Er uns das nicht gesagt?" Als ich ihn
auf die Schriftstellen hinwies, die seine Fragen beantworten, musste ich keinen
einzigen Kommentar mehr machen. Er las einfach die Worte und empfing, was sie
aussagten. Er rief ein zweites Mal an. Er war verwirrt. Nicht durch das, was er
gelesen hatte, sondern deshalb, weil das, was er gelehrt worden war, so anders
ist. Er bat mich, für ihn zu beten. Am Ende des Gebets weinte er. Bitte betet
gemeinsam mit uns für C., dass er eine Begegnung mit dem Gott unserer Väter hat.
Entwicklungen in
Nes Harim
Letzte Woche hat uns der Besitzer unseres Dienstzentrums gesagt, dass er ein
weiteres Haus auf dem Grundstück, auf dem wir wohnen, bauen möchte. Er wollte
wissen, ob wir daran interessiert seien, es zu kaufen. Nach den örtlichen
Bestimmungen läuft seine Baugenehmigung in etwa neun Monaten aus. Er muss bis
dahin den Rohbau fertig haben, sonst verliert er vielleicht das Recht, dort
überhaupt zu bauen... was er auf keinen Fall riskieren will. Er sagte, es gäbe
eine Familie, die bereit sei, einen Vertrag für zehn Jahre zu unterschreiben,
wenn er das Haus für sie baue. Unser Vertrag räumt uns das Recht ein, als Erste
zu bestimmen, was geschehen soll, und er beinhaltet auch das Vorkaufsrecht. Wir
haben ihn gebeten, so lange wie möglich zu warten, bis er mit dem Projekt
beginnt.
Hier sind die Möglichkeiten, so wie wir sie sehen:
1. Wir schließen einen Vertrag ab, das Haus für zehn Jahre zu mieten, und er
baut etwas, das unseren Plänen entspricht. (Die Miete wäre etwa 3000$).
Theoretisch könnte das funktionieren, aber wir haben keinen Frieden darüber,
unsere monatlichen Ausgaben so stark zu erhöhen.
2. Er baut ein normales Haus, vermietet es an die Familie und gemäß einer
Klausel im Vertrag müssten sie es räumen, wenn wir es zu einem späteren
Zeitpunkt kaufen. Das ist ein bisschen zu "chaotisch" und die Aufteilung des
Hauses würde dann sowieso unseren Bedürfnissen nicht entsprechen.
3. Wir kaufen es nicht und arbeiten einfach mit dem, was wir haben.
4. Wir richten unsere Herzen und Gebete darauf, das Center kaufen zu können
und mit dem Bau zu beginnen, bevor die Genehmigung erlischt.
Gemäß dem, was wir aus der Entwicklung erkennen können, und den vielen
prophetischen Worten, die wir empfangen haben, glauben wir, dass der Herr dieses
Grundstück als permanenten Wohnort Seiner Gegenwart und als Zuflucht für Sein
Volk haben möchte. Außerdem benötigen wir weitere Räumlichkeiten, um alles das
tun zu können, was der Herr uns aufgetragen hat.
Für die "Neuen" in unserem Nachrichtenbrief-Verteiler hier eine kleine
Erläuterung zu unserem Werk und unserer Vision:
- Seit 2001 haben wir Anbeter und Fürbitter aus Israel und den Nationen
beherbergt, damit sie dem Herrn im Center und auf den Straßen dienen können (von
2001-2005 in Tel Aviv und von 2005 bis jetzt im judäischen Hügelland)
- Wir bieten intensive Kurse an für Gläubige aus Israel und den Nationen
und sind im Gespräch mit einem ortsansässigen Dienst, der unsere Räume dazu
benutzen will, junge israelische Gläubige zu trainieren.
- Wir sind ganz speziell dazu ausgerüstet und eingerichtet, Einzelpersonen
und Gruppen aufzunehmen, die kommen, um Fürbitte zu tun, und auch Gruppen, die
den Menschen in der Umgebung auf praktische Weise dienen möchten. Unsere
Position in der Mitte des Landes macht uns zu einem idealen Stützpunkt, von dem
aus man in die restlichen Landesteile gehen kann.
- Wir bereiten uns darauf vor, regelmäßig Gruppen mit deutschen
Jugendlichen aufzunehmen. Dies ist das Teilstück eines größeren Planes, deutsche
Gläubige mit israelischen Gläubigen und Ungläubigen zusammenzubringen. (Wenn Ihr
den letzten Brief gelesen habt, dann wisst Ihr, dass diese 3-4 Jahre alte Vision
jetzt endlich "vom Boden abhebt").
- In Kooperation mit dem Dienst Succat Hallel in Jerusalem bauen wir ein
professionelles Aufnahmestudio, um den vielen jungen Gläubigen in Israel zu
dienen, die neue Lieder und Sounds vom Himmel empfangen.
- Wir glauben, dass es den Herrn sehr segnen würde, wenn Er wieder einen
Raum hätte, der einzig und allein dazu bestimmt ist, Ihm zu dienen, und wenn es
die Unterbringungsmöglichkeiten gäbe, die für diesen Aspekt des Werkes nötig
sind.
Wie immer schätzen wir Eure Gebete außerordentlich, genauso wie Gedanken oder
irgendein anderes Feedback Eurerseits mit den Dingen, die Ihr uns mitteilen
möchtet.
Der Herr segne Euch von Zion aus!
Im Dienst für Euch ...
zur Ehre Seines
Namens,
Arni und Yonit
Während wir
auf dieser Erde sind, lasst uns in das, was zeitlich und vergänglich ist,
investieren,
damit wir im Königreich des Himmels eine ewige Belohnung ernten mögen
Nähere Informationen, wie man am persönlichen "Gebetsschild" teilnehmen kann,
gibt es hier
<http://www.emmausway.org/PrayerShield.htm> .
Die gegenwärtigen finanziellen Nöte von Emmaus Way findet Ihr hier
<http://www.emmausway.org/gerweb/EW%20German/Bedarf.htm> .
Für Spendeninformationen, bitte hier
<http://www.emmausway.org/gerweb/EW%20German/F%20Policy.htm> klicken.
Der Dienst von
Emmaus Way finanziert sich ausschließlich aus dem Glauben und ist daher auf die
Unterstützung durch das Volk Gottes angewiesen.