19. September 2006
26 Elul 5766

Liebe Freunde und Beter,
 
die beiden letzten Monate waren ein Marathon für uns. Während sich der letzte Abschnitt mit dem Abschluss unserer ersten Schule der Anbetung (die an dem Tag begann, als wir von der vierwöchigen Reise zurückkehrten) zum Ende neigte, kamen fünfzehn Gäste aus Deutschland, um uns am Freitagabend beim Abendessen Gesellschaft zu leisten, den Sabbat mit uns zu begrüßen und zu hören, was uns auf dem Herzen liegt.
Wir (Yonit und Arni) verbrachten dann den nächsten Tag in tiefer horizontaler Meditation. Was bleibt, ist, dass wir ermutigt, gesegnet und ernüchtert sind von der Güte Gottes und der Ernsthaftigkeit der Stunde, in der wir uns befinden.
 
Die Schule übertraf alle unsere Erwartungen. Dies war das erste Mal (außer, wenn wir auf Reisen sind), dass wir nach einem festgelegten Programm lehrten und uns nicht vom Geist Tag für Tag führen ließen, was wir tun sollten. Früher, im Anbetungszentrum in Tel Aviv, war es unser Ziel, dass die Menschen kommen und ihr Leben dem Herrn als Opfer bringen. Das Anliegen der Schule war es jedoch, eine Vision zu vermitteln, die als Same von hier mitgenommen und dann gepflanzt wird. Es war begeisternd zu sehen, wie Menschen sie wirklich aufnahmen. Einfach gesagt, ist das Hauptprinzip der Vision, dass Geschwister in kleinen Gruppen von Gleichgesinnten zusammenkommen, um auf den Herrn zu warten, ohne vorher festgesetzte Pläne oder menschliche Leitung. Wir sehen es so, dass dies wirklich Gott Raum gibt und Ihn zum Handeln einlädt. Während der letzten sechzehn Jahre hat Gott uns gezeigt, dass dies für Ihn sehr wichtig ist und dass es ein Schlüsselelement ist zur Vorbereitung des Leibes für das, was in Zukunft kommen wird. Tatsächlich ist dies das Herzstück der Vision, die der Herr in meinen (Arnis) Geist gelegt hatte, als wir vor vierzehn Jahren nach Israel immigrierten. Da vor kurzem die Tatsache, dass wir uns in einem ständig andauernden Krieg befinden, sehr offensichtlich wurde,  ist uns mehr als klar, wie ungeheuer wichtig es ist, voranzugehen, damit sich dies alles im Leib des Messias entwickeln kann, solange es noch Tag ist. Unsere Herausforderung ist es jetzt, wach und im Geist sensibel zu bleiben, während es äußerlich so scheint, als ob das Leben zur Normalität zurückkehrt.
 
Oftmals geschieht bei Konferenzen so viel und es gibt keine Zeit, die Dinge während all der Treffen zu verarbeiten. Danach wartet zu Hause unser Vollzeit-Alltagsleben auf uns. Wir haben versucht, dass dies bei unserer Schule anders ist. Die Lehreinheiten waren morgens und nachmittags und an den meisten Tagen durchsetzt von gemeinsamer Anbetung, Gebet und Zeit allein mit Gott. Zweimal hatten wir vier Stunden draußen in der Natur, wo wir einfach mit dem Herrn zusammen saßen. Hier sind einige der Kommentare, die wir von den Teilnehmern zurückerhalten haben:
 
Beeindruckend, sehr zielgerichtet, nützlich und von Ewigkeitswert. Weit über meine Erwartungen hinausgehend... Ich hatte nicht erwartet, dass es so persönlich sein würde!... Die ganze Erfahrung war viel überwältigender als erwartet, was die Liebe, Großzügigkeit und Fürsorge des Teams anbetrifft... Was ich gelernt habe, ist, dass Anbetung völlig ausreichend ist! Der Herr ist genug. Ich muss nichts planen und mir nichts vorstellen, ich muss Ihn einfach anbeten, das ist alles! Alles andere wird einfach geschehen durch Glauben und Anbetung!... Ich fand das Herz des Vaters und Er zeigte mir meins.
 
Der Tabernakel ist ein so friedlicher Ort – ich bekam einen Sinn für das vollendete Werk, das am Kreuz geschehen ist – ich konnte entspannen und muss mich nicht anstrengen und arbeiten, um in Seine Gegenwart zu kommen ... Wie wichtig ist es, einen Ort zu haben, der dich von allem loslöst und wo deine Konzentration ganz auf den Herrn gerichtet sein kann... Der Tabernakel war entscheidend, um das Kursmaterial verstehen zu können.
 
Es gab ein Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe und mit dem Team und wir entwickelten schnell auch ein Familiengefühl. Es ist unglaublich, wie Menschen von so unterschiedlicher Herkunft Gemeinschaft und Einheit haben können. Es war ein Segen zu sehen, wie die Lektion über Gemeinschaft uns vorgelebt wurde.
 
Die Lehre wurde sehr bedacht vorgetragen und sie forderte unser Denken heraus. Ich mochte die lockere Art; dass wir die Freiheit hatten, Fragen zu stellen und Kommentare abzugeben, war sehr hilfreich. Innezuhalten und auf den Herrn zu lauschen, das war eine unausgesprochene Lehreinheit für sich. Es war keine Milch; es war Brot, dunkles Vollkornbrot.
 
Die Botschaften sind im MP3 Format und können auf unserer Webseite angehört werden. Es gibt ein kostenloses Programm, das Euch hilft, die Dateien auf Euren Computer herunter zu laden und sie dann in einen MP3-Spieler zu übertragen, wenn Ihr das möchtet. Der Link ist: http://download.speedbit.com/dap75.exe
<http://download.speedbit.com/dap75.exe>
 
Unsere nächste Anbetungsschule ist vom 3. bis 14. November geplant. Das Thema ist: Bereite einen Ort für die Gegenwart des Herrn. Die Lehre wird in Englisch sein. Wir haben Platz für bis zu vierzehn Teilnehmer. Wenn Ihr mehr Informationen haben oder Euch anmelden möchtet, dann kontaktiert bitte Terry unter: terry@emmausway.org

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Während unserer Jahre im Anbetungszentrum in Tel Aviv, dienten und beteten wir von einem verborgenen Ort aus an mit einem speziellen Fokus auf die Gegend, in der wir eingepflanzt waren. Als der Herr uns im August 2005 in die Hügel von Judäa umziehen ließ, setzte Er uns auf eine kleine Bergspitze mitten im Land. Es scheint so, als ob die Winde, von all dem, was im Land geschieht, um unseren Kopf wirbeln. Gleichzeitig mit der Veränderung des natürlichen Ortes fanden wir heraus, dass auch unsere Herzen, was die Anbetung und Fürbitte für die Nation als Ganzes anbetrifft, erweitert wurden.
 
Wir spüren seit einiger Zeit, dass wir nicht fähig sind, uns selbst effektiv im Gebet zu tragen. Während der vergangenen Monate, wo unser Werk sich hier und im Ausland ausbreitet, haben wir ständig eine Blockade durch körperliche Krankheiten in unserer Mitte erlebt. (Wir wundern uns nicht, dass der Feind mehr Pfeile abschießt als früher). Das Herz und die Vision des Dienstes von Emmaus Way finden im KleinFax ihren Ausdruck. Wir spüren den Bedarf für einen weiteren Kommunikationsweg, auf dem wir mehr über unser persönliches Leben und die grundsätzlichen praktischen Belange des Dienstes im Alltag berichten können. Wir haben den Eindruck, dass wir an dieser Stelle mehr Gebetsunterstützung brauchen. Deshalb planen wir einen kurzen wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Gebetsrundbrief, wo wir unsere persönlichen Nöte, wöchentlichen Aufgaben und die geistlichen Belange des Teams beschreiben wollen. Wir haben die Zuversicht, dass diejenigen, die an der inneren Gestaltung unseres Lebens im Gebet und in der Fürbitte teilnehmen, auch an derselben Frucht der Umgestaltung in ihrem eigenen Leben teilhaben werden.
 
Dieser Rundbrief wird nicht an alle gesandt werden, die das KleinFax empfangen, sondern nur an die, die uns in dieser Weise unterstützen möchten. Wenn Dein Herz angefacht ist zu helfen und Du gerne in unseren "Gebetsschild" Email-Verteiler aufgenommen werden möchtest, dann wende Dich an Kari unter kari@emmausway.org.

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Am Mittwoch, den 20. September wird Mahmoud Ahmadinedschad, der Präsident des Iran, eine Rede vor den Vereinten Nationen in New York halten. Juden und Christen planen, sich dort zu treffen und eine friedliche Protestveranstaltung zu haben, die sagen soll: "Wir können nicht zulassen, dass das Böse, das aus dieser Quelle von Antisemitismus von Antiamerikanismus ausgespuckt wird, nach New York und in unsere Nation kommt, ohne dass wir etwas im Geist dagegen unternehmen." (Zitat nach Robert Stearns, 12. Sept)
 
Wie kann es sein, dass die Vereinten Nationen einen Mann empfangen, der ein Land repräsentiert, das offen seine Absicht erklärt hat, eine andere Nation zu zerstören ... Israel? Ist das nicht undenkbar und unglaublich? Versammelt Euch auf jeden Fall und haltet Schilder hoch, die die Wahrheit des Wortes Gottes proklamieren und unterstützen. Aber lasst uns auch die Zeichen der Zeit lesen. Das erinnert uns an die Zeit, wo der Erzterrorist Yassir Arafat den Friedensnobelpreis bekommen hat. Damals haben wir gesagt, dass die Welt wohl den Verstand verloren hat. Unser Kampf besteht nicht darin, zum menschlichen Verstand zu reden, denn das, was sich jetzt manifestiert, ist nicht im Verstand eines Menschen geboren worden, sondern im verdrehten Herzen des Fürsten der Finsternis. Wir müssen begreifen, wie tief die Welt schläft. Ist es wirklich Schlaf oder ist es ein Koma? Oder sind wir schon so befallen, dass wir hirntot sind? Haben wir den Punkt, wo es kein Zurück mehr gibt, schon überschritten? Ist die Nacht schon angebrochen?  Lasst und bloß nicht unser Leben damit vergeuden, die äußeren Symptome einer Krebsart zu behandeln, die schon in allen inneren Organen Metastasen gebildet hat.
 
Es gibt eine Zeit, bis zum letzten Mann zu kämpfen, und es gibt eine Zeit, sich zurückzuziehen, um sich für eine weitere Schlacht neu zu formieren. Es gibt eine Zeit dafür, in der Fürbitte zu Gott zu rufen und eine Zeit, der vergänglichen Realität den Rücken zuzukehren und vor dem Thron anzubeten. Wir brauchen Weisheit, um die Stunde zu erkennen.
 
Die Gräueltat in den Vereinten Nationen wird zwei Tage vor dem Fest der Trompeten stattfinden. Wenn weltbewegende Ereignisse mit den Zeiten der Feste des Herrn zusammenfallen, dann müssen wir aufmerken. Genauso sind größere Erschütterungen in der israelischen Gesellschaft, besonders auf Regierungsebene, Indikatoren für einen Wechsel der geistlichen Phasen. In Folge des Krieges sind zwei Generäle zurückgetreten, viele drücken weiterhin ihre starke Unzufriedenheit mit der Leistung des Premierministers und des Verteidigungsministers aus, einige Untersuchungen werden stattfinden und auch der Präsident muss intensive Ermittelungen über sich ergehen lassen, da einige Frauen ihn sexueller Übergriffe bezichtigen. Egal wie die Wahrheit genau aussieht, es wird alles aufgerührt wie nie zuvor. Im Geist hat sich etwas verschoben.
 
Lasst uns vor den Herrn treten und uns vor Ihm ausgießen und auf Ihn warten ... damit Er uns neu mit Seiner Gegenwart erfüllt und uns freisetzt, so dass wir Ihn leidenschaftlich im Angesicht der Fürsten der gegenwärtigen Finsternis anbeten können.
 
Der Herr segne Euch aus Zion! Wir senden Euch herzliche Segenswünsche für ein geisterfülltes Fest der Trompeten.
 
                                                               Im Dienst für Euch...
                                                                       zur Ehre Seines Namens,
                                                                              Arni and Yonit