19. November 2006
28 Cheshvan 5767

Liebe Freunde und Beter,
 
irgendwann zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen letzte Woche wurde unser Kleinbus gestohlen, direkt vor Brian and Karis Haus. Immer, wenn wir mit anderen Diensten zusammen anbeten, brauchen wir einen Kleinbus, um unsere Instrumente und die Ausrüstung zu transportieren. Der Bus wurde auch dazu benutzt, Gäste und ihr Gepäck vom und zum Flughafen zu bringen. Vor kurzem haben wir um Gebet für einen neuen gebeten. Das Leben in den Bergen hatte unserem alten, oft benutzten Kleinbus viel abverlangt. Obwohl er versichert war, bekommen wir nur sehr wenig als Entschädigungsleistung, da er schon zwölf Jahre alt war. Ihr könnt Euch vielleicht daran erinnern, dass wir vor einigen Monaten dachten, unser anderes Fahrzeug sei gestohlen worden, aber es stellte sich heraus, dass es nur von der Verkehrspolizei entfernt worden war, ohne jemanden davon in Kenntnis zu setzen. Sollten wir annehmen, dass der Feind uns angreift? Es sieht so aus und er hat höchstwahrscheinlich einen Grund. Vielleicht ist Gott dabei, etwas zu tun, das der Fürst der Finsternis nicht mag. Wenn Ihr uns gerne helfen möchtet, könnt  ihr mehr Details und Infos erhalten, wenn Ihr auf den Link zu den "finanziellen Nöten" am Ende des Briefes klickt.
 
Dies fällt zusammen mit Yonits und meiner (Arnis) Abreise am Montag für drei Wochen, der Abreise von Brian und Kari, die am Dienstag für 6 Tage wegfliegen, um ihre Visa zu erneuern, der Abreise von Jonathan nach Australien am kommenden Montag und der Übergabe der Verwaltung des Dienstes von Jon an Michael. Der perfekte Zeitpunkt für ein Wunder!
 
Das folgende Wort wurde uns letzte Woche von einem Pastor aus Australien gegeben:
 
"Ich sehe, wie Ressourcen, die in den himmlischen Orten blockiert und daran gehindert wurden, sich im Natürlichen zu manifestieren, in Eure Hände gelangen. Der Geist Gottes sagt, ich bin der Herr des Durchbruchs, und Ihr seid kurz vor Eurem Durchbruch. Hört nicht auf zu pressen und nach unten zu drücken. So wie sich das Baby nach unten in  den Geburtskanal der Gebärmutter seiner Mutter schiebt, so habt auch Ihr ein Baby im Geburtskanal; drückt es nach unten und presst. Umgebt Euch mit einigen reifen fürbittenden Hebammen und dann wird Euch ganz sicher ein Baby des Durchbruchs geboren werden."

Würdet Ihr uns dabei helfen, dieses Baby zu gebären?
 

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Ich (Arni) empfing die Kunde vom Diebstahl, während ich beim halbjährlichen, zweitägigen Klausurtreffen der Gemeinde- und Dienstleiter war. Wir waren ungefähr fünfunddreißig an der Zahl und trafen uns in Kiryat Jearim, dem Ort, von dem aus David die Bundeslade zurück nach Jerusalem brachte. Das Thema unseres Treffens war Gebet/Intimität mit dem Herrn. Zwei Gedankenströmungen und Richtungen kamen dabei hervor. Eine bezog sich darauf, dass wir mehr beten müssen angesichts der Arbeit, die getan werden muss, und den immer größeren Herausforderungen. Die andere, die zu unserem Herzensanliegen wurde, war, dass wir Gott mehr kennen und mit Ihm intime Gemeinschaft haben müssen, und dass wir in Seiner Gegenwart wohnen wollen. Wir sprachen darüber, dass wir genug Programme, Methoden und Techniken haben, und dass wir einfach Sein Angesicht suchen müssen. Da ich bis zum letzten Jahr nicht in der Nähe von Jerusalem gelebt hatte, war das erst mein drittes Treffen dieser Art. Ein Bruder, der schon seit 20 Jahren Teil der Leiterschaft in dieser Stadt ist, sagte, die Treffen seien niemals zuvor so gewesen wie dieses. Dass dies jetzt anfängt, sich in Jerusalem zu manifestieren, ist eine große und gewaltige Sache... sogar ein prophetisches Zeichen.
 
König David transportierte die Bundeslade mit der Gegenwart des Herrn nicht nur mit einem neuen Transportmittel, sondern auch auf eine neue Weise ... auf den Schultern der Priester. Gott sprach zu uns. Wir können Seine Gegenwart nicht auf unseren alten Wegen in die Stadt hineinbringen. Er ruft uns zu einem neuen Leben ... zu einer neuen Art von Beziehung mit Ihm und auch untereinander. Die Dynamik in Beziehungen, die in 1. Joh. 4: 20-21 beschrieben wird, zeigt uns, dass die Art und Weise, wie wir mit unseren Brüdern umgehen, auch die Art ist, wie wir mit dem Herrn umgehen. Und sicherlich bestimmt unser Verhältnis zu Gott auch den Ton, den wir im Umgang mit unseren Brüdern pflegen. Der Fall eines internationalen Gemeindeleiters kürzlich bestätigt dies. Wäre er in Verantwortlichkeit und Transparenz gegenüber anderen Brüdern gewandelt, wäre er nicht an den Punkt gekommen, wo er jetzt ist. Wir brauchen Intimität. Wir können ohne sie nicht existieren. Wenn wir sie nicht mit Gott und unseren Brüdern haben, werden wir sie woanders suchen.
 
Auf dem Hintergrund, dass Emmaus Way dazu berufen ist, einen Ort für die Gegenwart des Herrn zu bereiten, fiel mir plötzlich auf, dass unser Bedarf an einem neuen Fahrzeug - und er trat mitten im Treffen auf -  ein Bild dafür ist, was der Geist uns allen sagt. Der Leib des Messias braucht einen neuen Weg, um die Herrlichkeit Gottes zu tragen. Der alte Weinschlauch muss ersetzt werden. Die Situation ist hoffungslos. Wir steuern in rasender Geschwindigkeit auf die kritische Masse zu. Die Zeichen blinken nicht nur auf – sie schreien geradezu. Überall, wohin wir schauen, nimmt der Druck zu. Nehmen wir wirklich an, dass der Iran nachgeben wird? Ist ihre aufgeblasene Rede wirklich nur Rhetorik? Hört die Welt überhaupt zu? Was kann man einem Terroristen sagen, der bereit ist, sich in die Luft zu sprengen? Wann sollen wir aufhören damit, Alarm zu schlagen?
 
Betrachtet einmal die Art und Weise, wie die Welt, uns eingeschlossen, in den letzten zwölf Jahren die palästinensische Autonomiebehörde behandelt hat. Wir reden mit ihnen, so als ob durch sie eine vernünftige Lösung in Reichweite wäre, während die Indoktrination ihrer Kinder zur Zerstörung von Israel schon in der Vorschule beginnt (siehe www.obsessionthemovie.com/12min.htm <http://www.obsessionthemovie.com/12min.htm> ). Jeder hat diese Informationen zur Verfügung, aber fast die ganze Welt ist zu blind, um das zu sehen. Wenn es das Ziel der palästinensischen Autonomiebehörde wäre, dass ihre Leute ein besseres Leben haben, dann hätten sie viel mit den hunderten von Millionen oder Milliarden von Dollars, die sie empfangen haben, tun können. Sie werden Israel niemals anerkennen. Sie existieren, um uns auszulöschen.
 
Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit. Wir können Euch schreiben, dass die größte Erweckung, die die Welt jemals gesehen hat, vor der Tür steht. Eine ganze Generation in Israel wird für die Errettung vorbereitet. Was bewirkt diese Erkenntnis, diese Information bei Euch? Bringt sie uns auf unsere Knie, um den Herrn zu suchen? Löst sie einen Strom von Anbetung und Bewunderung in uns aus, der bis in die Straßen dringt? Gibt sie Euch Stärke für die nächste Anfechtung und Prüfung? Wenn wir durch den Geist Einsicht haben, dann wissen wir, dass satan die kommende Erweckung in Israel vielleicht mehr fürchtet als alles, was jemals von Anbeginn der Zeit stattgefunden hat. Wenn Ihr das jetzt hört, was seht Ihr? Könnt Ihr Euch vorstellen, dass der Fürst der Finsternis einfach dasitzt und zuschaut? Nehmen wir an, dass er das nicht hat kommen sehen?  Hat er sich etwa nicht gut vorbereitet, um sein Leben zu verteidigen? In seiner Dunkelheit hat er mehr Einsicht über die Zeitabschnitte und unterschiedlichen Perioden als viele der Kinder des Lichts.
 
Unsere Zuversicht ist, dass unsere Namen im Buch des Lebens geschrieben stehen. Der einzige Fixpunkt, auf den wir unsere Augen richten, ist auf das, was Jeshua sah, als er über das Kreuz hinaus blickte. Wir müssen unser Leben verlieren, um es zu gewinnen. Der Tag kommt, wo keine weltliche Hoffnung oder Erwartung mehr Bestand haben wird. Es sind nicht die Segnungen, auf die wir uns vorbereiten müssen. Alles, was nicht auf den Fels unserer ewigen Beziehung mit dem Herrn gebaut ist, wird zu Staub verfallen. Wir haben die folgenden Zeilen von unserer deutschen Büroleitung erhalten: "Überall, wohin ich schaue, schreien Gläubige um mich herum vor Schmerz, weil Gott die Hitze im Feuerofen der Läuterung und Heiligung erhöht. Die Drangsal ist so kompakt, dass sie uns buchstäblich durch die schmale Pforte ins Königreich Gottes quetscht. In der Tat werden wir in das Reich Gottes mit viel Drangsal eingehen...Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich die intensiven Prüfungen akzeptieren, ja von Herzen annehmen sollte, denn sie sind der einzige Weg für mich zu sterben und zu sehen, dass Seine Gnade ausreicht und in meiner Schwachheit mächtig ist."

Die Stunde ist schon sehr weit fortgeschritten. Die Welt hat den Punkt, wo es kein Zurück mehr gibt, schon überschritten. Was freigesetzt wurde, kann nicht mehr abgewendet werden. Die Aufgabe des Wächters ist es, Alarm zu schlagen. Das Training zum Kampf findet individuell zwischen uns und dem Herrn statt. Mögen wir nicht verwirrt werden. Gott hat den Fürsten der Finsternis an der kurzen Leine und Er benutzt ihn im Moment, um uns voranzutreiben. Dinge, die so aussehen, als ob sie von der Finsternis sind, sind oft gesandt, um dem Reich Gottes zu nützen. Wir brauchen Unterscheidungsvermögen, damit wir wissen, wann Gott Versuchungen und harte Umstände benutzt und wann der Teufel als Engel des Lichts auftritt.
 

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Wir sind so ermutigt über das Ergebnis unserer zweiten Anbetungsschule. Eine Teilnehmerin sagte, es sei die beste Zeit ihres Lebens gewesen. Bis dato hatte sie immer anders sein wollen als sie war, aber am Ende des Kurses war sie in der Lage, sich selbst zu lieben! Wie wunderbar. Eine andere Teilnehmerin kam, die zuvor vom Herrn gehört hatte, dass sie selbst die größte Blockade für ein intimes Verhältnis mit dem Herrn sei. Am Schluss der Zeit hatte sie eine Vision von einer kleinen Statue ... welche sie selbst symbolisierte. Sie sah, wie diese umkippte. Sie konnte nicht sagen, ob dieser Moment schon da war oder ob sich das in der Zukunft ereignen würde, aber sie wusste, dass sich etwas dramatisch in ihr verändert hatte und sie tanzte vor dem Herrn zum ersten Mal überhaupt! Dies sind nur ein paar kleine Beispiele, von dem, was wir von den Teilnehmern hören. Es scheint so, dass die Erfahrungen der Menschen viel tiefer sind als das, was wir in Tel Aviv beobachten konnten. Auch das bestätigt uns in unserer Entscheidung, diese Schulungen durchzuführen. Kein Wunder, dass der Feind wütend ist. Die nächste Schulung wird vom 18. Februar bis zum 2. März sein. Bitte schreibt Terry unter terry@emmausway.org, wenn Ihr Infos und Anmeldebögen haben möchtet.
 

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Zum Schluss möchten wir Euch bitten, für unser Dorf zu beten. Gestern besuchten wir einen Nachbarn, der seit letztem Jahr mit Krebs kämpft. Wir saßen einige Zeit zusammen, erzählten von Yonits Erfahrungen, alternativen Therapien und dem Evangelium von Jeshua. Er war sehr interessiert und möchte mit uns zusammen studieren und noch mehr erfahren, wenn wir aus den USA zurückgekehrt sind. Wir berichteten ihm vom Tabernakel und luden ihn ein, in der Gegenwart Gottes zu sitzen. Er kann nicht schlafen. Also beteten wir für ihn in Jeshuas Namen. Oh, möge Gott doch ein Zeichen Seiner Liebe und Macht hier in den Bergen von Judäa geben! Möge es doch ein Nes Harim ... ein Wunder in den Bergen geben, so wie unsere Moshav heißt. Wir glauben, dass dies auf dem Herzen Gottes ist. Bitte betet mit uns, damit Avi schlafen kann und geheilt wird.
 
Der Herr segne Euch von Zion aus!
 
                                                                                            Im Dienst für Euch ...
                                                                                                        zur Ehre Seines Namens,
                                                                                          Arni und Yonit