18. Juli 2006
22. Tammuz 5766

Liebe Freunde und Beter,
 
jeder von Euch aus den Nationen, der dies liest, spielt eine wichtige Rolle in diesem Kampf. Wenn Ihr betet, bewegen sich Dinge im Natürlichen. Viele haben sich unter diese Bürde gestellt und tragen uns in ihrem Herzen. Danke für Eure Gemeinschaft in dieser entscheidenden Zeit.
 
Der Zweck dieses Briefes ist es, einige unserer Gedanken mitzuteilen, die Euch helfen sollen, Euren Platz vor dem Herrn in dieser Stunde zu finden.
 
Man muss wirklich für einige Dinge, die die generelle Dynamik des Krieges betreffen, beten. Dabei geht es u.a. um unsere Soldaten, ihre Bewahrung und eine Vielzahl von verschiedenen Funktionen. Bei den Bodentruppen beispielsweise befinden sich Fahrer, Richtschützen, Späher, Feldoffiziere, Ärzte, diejenigen, die für die Kommunikation zuständig sind und so weiter. Betet für physische Gesundheit und Stärke, emotionale Stabilität und für klares Denken und einen scharfen Verstand für jeden von ihnen. Nichts soll sie ablenken können. Betet für die Ausrüstung und für das Personal. Auch Aufklärung und Informationsbeschaffung benötigen Gebet ... dass sie die Informationen bekommen, sie senden und empfangen können, sie verstehen und richtig darauf reagieren können. Betet gegen Verwirrung, Missverständnisse und falsche Schlussfolgerungen. Betet gegen Unfälle und Verluste durch Beschuss von den eigenen Truppen. Betet für die Oberbefehlshaber, Generäle und Strategen, die die Truppen dirigieren. Betet für die regierenden Minister, die die Politik, die Ziele und das Ausmaß unserer Aktivitäten festlegen. Betet für die Diplomaten und ihren Kontakt mit anderen Weltführern. Betet für die Medien, die die Nachrichten machen. Betet für sensible Gebiete wie das Militär, die Kommunikationszentren, Erdölraffinerien, Flughäfen, Bus- und Bahnstationen, Regierungsgebäude und für unsere Wohngebiete. Für all das können wir, ohne spezifische Details zu kennen, beten. Diese  Punkte sind universell anwendbar. Wir würden dies als alles einschließendes oder Logos-Gebet bezeichnen.
 
Nötig ist es auch, für spezifische Situationen im Konflikt Fürbitte zu tun und sich mit den geistlichen Mächten, die am Werk sind (mit Engeln und Dämonen) zu befassen, um zu binden und zu lösen. Um das tun zu können, muss man auf den Herrn warten, bis man Echtzeit-Offenbarung empfängt. Diese Dynamik bedarf eines reifen, gelassenen Herzens, das sich nicht beirren lässt, wenn das Chaos herrscht, sondern ruhig warten kann, bis es die Stimme des Herrn heraushören kann.
 
Vor ein paar Tagen habe ich den Heiligen Geist sagen hören: "Josua kämpft in den Schützengräben, wo ist Mose?" Es gibt einige, die dazu berufen sind, einfach vor dem Herrn zu sein, fast so als ob nichts auf der Erde gerade geschähe. Das war Israels erste Lektion im Kampf. Der Verstand kann diese Dynamik nicht begreifen. Das ist für die humanistisch griechische Weltauffassung eine völlig abwegige Sache. Sich an solch einem Ort aufzuhalten, mag komisch und realitätsfremd erscheinen, aber wenn man so positioniert ist, dann bestätigt das die Unumstößlichkeit und Absolutheit des Sieges, den der Herr bereits errungen hat.
 
Ihr Lieben, wir sollten uns keine Sorgen machen und krampfhaft versuchen, alles im Griff zu haben, sondern einfach in dem fließen, was ganz natürlich für uns als Gläubige ist.
 

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Ihr seid Mitbürger Israels. Ihr seid eingepfropft in den natürlichen Ölbaum. Ich spreche jetzt besonders Euch an, die Ihr früher Heiden wart, aber nun Hebräer durch den Glauben seid und deshalb auch Kinder Abrahams. Ihr seid nun auch Teilhaber der Wurzel und des Reichtums des Ölbaums. Bei diesem Kampf, diesem Krieg, der stattfinden musste, geht es nicht um Land oder um die Rechte einer bestimmten Volksgruppe. Es geht um die Herrlichkeit und Ehre des Gottes Israels. Dies ist genauso Euer Kampf wie unserer.
 
Gestern wurde die Reserveeinheit eines jungen Leiters in unserer Gemeinde zum aktiven Kampf einberufen. Bis jetzt wissen wir noch nicht, ob er nach Gaza oder nach Libanon geschickt werden wird. Sollte der Kampf noch stärker ausgeweitet werden, werden noch mehr Reserveeinheiten aktiv werden müssen. Das normale Alltagsleben wird für einen Großteil in der Nation zu Ende sein. Bereits jetzt schlafen Hunderttausende in Luftschutzkellern und können nicht wie gewohnt zur Arbeit gehen, da mehr als 1800 Raketen schon auf Nordisrael abgefeuert wurden. Über ein Dutzend Israelis sind von Raketen getötet worden und es gibt über 500 Verwundete. Unser Geheimdienst ist sich ziemlich sicher, dass die Hizbollah die Möglichkeit hat, bis Tel Aviv zu feuern. Irgendwie ist es nicht richtig, wenn wir einfach nur darüber lesen oder die Nachrichten sehen, so als ob wir uns eine Mini-Serie im Fernsehen anschauten.
 
Wir alle müssen unseren Teil beitragen. Wir an der Front sind darauf angewiesen, dass Ihr in Erscheinung tretet. Gott ist darauf angewiesen, dass Ihr in Erscheinung tretet. Alle, die Ihr Euch mit dem natürlichen Israel von heute identifiziert, wenn Ihr diesen geringsten Brüdern Jeshuas dient, dann werdet Ihr den König sagen hören: "Kommt, Gesegnete des Herrn, erbt das Königreich, dass für euch vor Grundlegung der Erde bereitet wurde..."(Math.25:34).
 

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In den letzten 14 Jahren hat unsere Regierung sich so verhalten, dass es für viele von uns schwer war, die Politik zu begreifen. Wiederholt haben wir Land und Materialien einem "Gefüge" gegeben, das sich geschworen hat, uns zu zerstören. Unsere Leiter haben Positionen eingenommen und Entscheidungen getroffen, die uns militärisch geschwächt und die Gegner gestärkt haben und das nicht nur substantiell sondern auch moralisch. Im Moment scheint es uns – und wir glauben, dass dies vom Herrn ist – dass Gott inmitten all dessen war, was nach schlechter Führung und falschen Entscheidungen aussah. Es war sein Plan, um den Feind herauszulocken. Nach strategischen Gesichtspunkten war das Rote Meer ein ungeeigneter Ort zum Campieren. Wir glauben, dass wir, damit unsere Gebete den Thron ungehindert erreichen können, die richtige Einstellung und Perspektive in dieser Angelegenheit haben müssen. Gott ist der regierende, allmächtige, souveräne Gott Israels. Nichts passiert in Israel, es sei denn, es ist in Übereinstimmung mit Seinem Willen und Seinen Absichten. Wir persönlich mussten Buße tun über einen kritischen Geist gegenüber Menschen, da es in Wirklichkeit Gottes Tun war. Wenn dies für Euch merkwürdig klingt, dann lest doch die Geschichte in 1. Chronik 21 und 2. Samuel  24. Besonders wenn Ihr den ersten Vers jedes Kapitels vergleicht und sie miteinander verbindet, dann wird Euch das helfen zu verstehen, was heute hier geschieht.
 

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Gott hat Israel zu Seiner Ehre geschaffen und dazu, die Nationen zu richten (Jes. 41:15f.). Im Wesentlichen sind die gegenwärtigen Ereignisse vergleichbar mit der Situation als Elia die Baals-Propheten konfrontierte oder als David auf Goliath zu rannte. Die Niederlage des Islam wird der Niederlage Goliaths ähneln. Als ihr Held fiel, hat die ganze Armee der Philister der Mut verlassen. Möge der Heilige Geist dieses Machtgefüge so weit herausziehen, dass auch der Kopf abgeschlagen werden kann. Während wir kämpfen, beten wir, dass Gott mit uns und für uns kämpfen möge. (Verschiedene Nachrichtenkanäle berichten von Wundern, die geschehen, z. B. eine Geschichte, wo eine Rakete ihre Richtung änderte, bevor sie einschlug und so ein Haus, worin sich Menschen befanden, verfehlte! Und obwohl wir über die Toten und Verwundeten trauern, es könnten viel mehr sein. Er erhört die Gebete Seines Volkes). Wir freuen uns auf den Tag, wo Israel für Gott kämpfen wird.
 
Werdet Ihr mit uns gemeinsam beten, dass die gegenwärtige Phase nicht zu Ende ist, bevor sie zu Ende gehen soll? Ein ausgehandelter Waffenstillstand würde den Gegnern nützen, weil sie ein Arsenal übrig hätten, auf das sie zurückgreifen könnten, wann immer sie möchten. Früher oder später müssen wir die Sache ganz angehen. Wenn wir abwarten, wird der Feind wieder neue Stärke gewinnen und sogar nukleare Kapazitäten aufbauen.
 
Letzte Woche hatte einer in unserem Team einen Traum. Er wurde von einem dämonischen Menschen angegriffen, der viel größer war als er und auch viel zu stark, als dass er sich ihm gegenüber hätte behaupten können. Während der Feind sich ihm näherte und ihn verspottete, ging er immer weiter zurück ... bis er mit dem Rücken zur Wand stand. An diesem Punkt angekommen, stand er innerlich auf, schlug zurück und besiegte den hoch aufragenden Feind. Wir werden auch an die Wand getrieben. Erst wenn wir an den Punkt kommen, wo es nichts mehr zu verlieren gibt, wird dieses Kapitel sich schließen. So war es auch beim Unabhängigkeitskrieg in Israel. Möge der Name des Herrn verherrlicht werden.
 
Viele von denen, die das alles schon mitgemacht haben, wissen wie man mit Raketen und Geschossen, die überall um einen herum fliegen, umgeht. Aber es kann sehr hart für Kinder sein. Also gibt es in solchen Zeiten viele verzweifelte Familien, die in den von Raketen erreichbaren Gebieten wohnen und ihr Haus verlassen wollen, bis alles vorbei ist. Weil zwei unserer Gästewohnungen gerade leer stehen, werden wir einigen Familien, die im Norden an der libanesischen Grenze wohnen, Unterschlupf gewähren. Wir sind gesegnet, weil wir unseren Teil dazu beitragen können, diese Bürde zu tragen. Das ist sehr bemerkenswert für uns, denn viele, die unseren neuen Wohnort besucht haben, haben uns als Zufluchtsstätte in der Endzeit gesehen. Bitte betet, dass wir ein Trost und ein Zeugnis für diese Familien sein können.
 
"Ihr, die ihr den HERRN erinnert, gönnt euch keine Ruhe  und lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichtet und bis er es zum Lobpreis macht auf Erden" (Jesaja 62:6-7).
 

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Wir sind so dankbar dafür, dass Ihr uns zur Seite steht. Der Herr segne Euch aus Zion!
 
Im Dienst für Euch...

                               Zur Ehre Seines Namens,

                                                                               
Arni und Yonit